„Gras“ an der Fassade

Als Trainee im Hanf-Projekt

Wenn sich neuerdings schon ein hochrangiger Politiker mit einer Cannabis-Pflanze bei der Ice Bucket Challenge zeigt wird deutlich, dass das langjährig verteufelte Gewächs eine Renaissance erlebt. Die DAW hat den Nutzen der Pflanze schon vor Langem erkannt und führt im Sommer 2015 das erste Hanf-Fassadendämmsystem im deutschen Markt ein.

„Hanf als Dämmstoff – das geht auch?“ mag sich mancher Student fragen. Ja tatsächlich, das geht und außerdem noch vieles mehr! Hanf ist nämlich in seiner (THC-freien) Variante eine der ältesten Kultur- und Nutzpflanzen der Welt. Nicht nur Seile, Medizin und Lebensmittel werden aus der Pflanze hergestellt, sondern auch Formpressteile für den Automobilbau. Nach langer Forschungsarbeit ist es der DAW nun auch gelungen, Hanf als Dämmmaterial in Plattenform zu bringen und wird es ab diesen Sommer als modernes Wärmedämmverbundsystem in Deutschland verkaufen.

In einer anderen Traineestation hatte ich für die DAW bereits den Markt für Naturbaustoffe recherchiert und analysiert. Daher kam ich im Anschluss in das Projektteam, das für die Markteinführung des neuen Hanf-Fassadendämmsystems zuständig ist. Eine spannende und vielseitige Aufgabe, da in kürzester Zeit alle erdenkbaren Planungen für den Marktaufritt aufgestellt und umgesetzt werden mussten: Begonnen bei der Entscheidung über den Vertriebskanal, über die Schulung von Vertriebskollegen und Verarbeitern bis hin zur Aktualisierung aller internen Systeme. Und während diese Aufgaben notwendig sind, um das neue Produkt überhaupt einzuführen, müssen nebenbei auch noch Broschüren, Internetseite, Muster, Merkblätter und Produktpräsentationen erstellt werden, um es dann später auch zu verkaufen.

Bei dem Projekt hatte ich die Chance, von den ersten Planungen bis zur Markteinführung an einer Produktneuentwicklung mitzuarbeiten. Die damit verbundene Komplexität kennenzulernen, war eine lehrreiche Erfahrung. Da das für Marketing zuständige Kernteam sehr klein ist, konnte ich viele Aufgaben übernehmen, Ideen einbringen und eigenständig erarbeiten.

Durch die Vielfalt der Aufgaben und die vielen Abteilungen, die durch das Projekt betroffen sind, war die Arbeit an der Markteinführung eine sehr spannende und herausfordernde Tätigkeit. Auch Widerständen zu begegnen, sich nach Schwierigkeiten neu zu orientieren und immer wieder Lösungen zu finden, waren lehrreiche Erfahrungen. Dabei konnte ich viel Motivation daraus ziehen, Verantwortung zu übernehmen und an einem ganz neuen, zukunftsträchtigen Thema mitzuwirken. Dann stört es auch nicht, wenn man in der Kantine nur noch mit „Da kommt der Hanf-Mann“ begrüßt wird.

Text von Frederik, publiziert im Mai 2015

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On Tour mit dem Caparol Außendienst

Der frühe Trainee fängt den Wurm 🙂 Wer den Außendienst kennenlernen möchte, der muss früh raus. Um 7:00 Uhr werde ich vom Caparol Regionalverkaufsleiter abgeholt. Wir starten unseren Tag mit der Besichtigung eines Großhändlers: Die MEGA eG ist ein unabhängiger Systemanbieter für gewerbliche Kunden. Das Sortiment umfasst neben Farben und Putzen, Lacke und Lasuren, Boden- und Wandbeläge, Dämmsysteme, Trockenbaustoffe und Bautechnik sowie Maschinen und Werkzeuge. Beeindruckend ist dabei die Standortgröße der Niederlassung in Hamburg, das interne Schulungs- und Anwendungszentrum sowie das MischCentrum der MEGA. Mit speziellen Maschinen von insgesamt acht verschiedenen Herstellern werden Farben und Lacke getönt und exakt für die Weiterverarbeitung abgestimmt.

Die Uhr tickt: Wir machen uns auf den Weg verschiedene Verkaufsstellen der Mitbewerber zu besichtigen. Hauptaugenmerk unserer Arbeit: Wie präsentiert der Wettbewerb die Ware, wie ist der Verkaufsshop gestaltet und nicht zuletzt, wie wird die Ware präsentiert?

Nächster Stopp Baustelle: Wir besichtigen ein Sanierungsprojekt, das mit Caparol-Produkten ausgeführt wird. Die Sanierungsarbeiten sind auf den Bildern unten sehr schön zu erkennen und jeweils kurz beschrieben.

Keep on moving: Nach dem kurzen Abstecher auf dem Bau geht es zu den Objektbesprechungen – erst zum Verkaufsteam nach Hamburg, dann nach Hannover. Ziel und Inhalt solchen Meetings ist die Abstimmung im Vertriebsgebiet zu Themen der Objekt- und allgemeinen Marktbearbeitung sowie der Kundenbetreuung.

Das Auto steht: Alles in allem war die Mitfahrt beim Caparol Außendienst sehr interessant. Ich habe viel über unsere Kunden, Handelspartner und Vertriebswege gelernt und konnte insgesamt spannende EinBlicke über die Arbeit des Außendienstes bekommen. Zudem lernte ich neue Kollegen kennen und konnte das eigene Netzwerk im Unternehmen ausbauen.

PS: Die DAW hat auch ein Vertriebstraineeprogramm. Informationen finden Sie hier.

Text von Wiebke, pubilziert im Dezember 2013 in der Abteilung DAW Vertrieb/Marketing Inland, Standort Ober-Ramstadt