Bella Italia

Eine Traineestation im Ausland war für mich eines der Highlights des Trainee Programms der DAW. Stellte sich nur die Frage wohin, wobei hier schon nach nur kurzer Überlegung klar war: die DAW Italia in Vermezzo sollte es werden.

Werk Italien

Der Kontakt war dann auch sehr schnell hergestellt und ich kommunizierte ab dem Moment regelmäßig mit Italien, um alle Formalitäten zu klären. Die Assistentin der Geschäftsleitung war diesbezüglich eine sehr große Hilfe. Sie organisierte nicht nur die Unterkunft, sondern auch meine Ankunft in Italien.

Die Sprache ist natürlich sofort ein Thema gewesen. Da vor Ort nur wenig Englisch und Deutsch gesprochen wird, war die Überlegung, ob ich mich dort mit meinen Grundkenntnissen zurechtfinden würde nicht ganz unberechtigt. Während die DAW mich mit einem sehr guten Sprachkurs unterstützt hat, wurde fleißig in Eigenregie auf dem Sofa geübt.

Vor Ort stellte ich fest, dass ich noch auf eine zusätzliche Hilfe zählen konnte: die Kollegen in Italien. Deren Herzlichkeit und Freundlichkeit sind der Hauptgrund für meine Fortschritte in Italienisch und warum ich mich vor Ort so wohl gefühlt habe.

Die mir zugeteilten Aufgaben erwiesen sich ebenfalls als sehr spannend. Das Thema im Bereich „Einkauf“ ermöglichte es mir mit fast allen Abteilungen der DAW Italia in Kontakt zu treten und Einblicke in deren Tagesgeschäft und Prozesse zu bekommen.

So konnte ich hautnah eine sehr offene und kommunikative Arbeitsweise kennenlernen. Aufgrund der kleineren Standortgröße waren die Kommunikationswege zudem meist sehr direkt.

Diese Offenheit konnte ich auch außerhalb der Arbeit kennenlernen. Die italienische Kultur hautnah kennenzulernen war außerordentlich spannend und kalorienreich. Neben den fantastischen kleinen Restaurants und Kaffee mit herrlichem Gebäck, waren die Wochenendtrips in die Umgebung der perfekte Ausgleich zum Arbeitsalltag.

Mit Tipps und Hinweisen von den Arbeitskollegen, habe ich so große wie auch kleine Städte rund um Mailand kennengelernt und die Schönheit  Italiens bewundert. Die Klassiker wie Verona, Turin oder Venedig durften trotz der Entfernung natürlich auch nicht fehlen.

Ob nun im Rahmen meiner Aufgaben vor Ort, der alltäglichen geselligen Mittagspausen oder auch auf privater Ebene, war die Aufgeschlossenheit der Kollegen der Grund warum ich die DAW Italia sehr zu schätzen gelernt habe und jederzeit mit einem Lächeln wieder dort arbeiten würde.

 

– Beitrag von Lisa

Trainee-Station Tschechien: Dobrý den Praha!

Ins Ausland gehen – das war für mich ein zentraler Vorteil des International Management Trainee Programms der DAW. Ich hatte bereits internationale Erfahrungen gesammelt, aber noch nie die Möglichkeit in einer solchen Tiefe einzusteigen. Diese bekam ich in meiner dritten Station als ich für 5 Monate in der Cesky Caparol in Tschechien arbeitete. Tschechien ist Teil eines Clusters zusammen mit der Slowakei und Ungarn, dessen Zentrale in Prag sitzt. Dort ging es für mich in den spannenden Bereich des Marketing und Produktmanagements, geleitet von einem ehemaligen Trainee und nun Marketing Director des Clusters. Als Trainee-Kollegen kennt man sich, duzt sich auf Anhieb und tauscht gerne Erfahrungen aus – beste Voraussetzungen für einen guten Auslandsaufenthalt. Nicht nur mein Chef, auch meine Projektpartnerin war eine ehemalige Trainee, die ein Jahr vor mir angefangen hatte und im Anschluss an das Programm Assistenz des Regionalleiters für gesamt Osteuropa mit Sitz in Berlin wurde.

Standort

Caparol wird auch in Tschechien gestrichen.

Projekt

Unser gemeinsames Projekt zielte auf die Herausforderung ab, wie eine Qualitätsmarke wie Caparol in Ländern mit geringerer Kaufkraft platziert werden kann. Hierfür führten wir Produktportfolioanalysen in verschiedenen Produktbereich wie Innenfarben, Putze und Lasuren für alle drei Länder Tschechien, Slowakei und Ungarn durch. Dafür bekamen wir den Freiraum das Projekt nach unseren Ideen aufzusetzen und durchzuführen. Unterstütz wurden wir hierbei durch einen Lenkungskreis bestehend aus Top-Management – ein schöner Beweis dafür, dass unser Projekt für die Region von hoher Relevanz war.

Team

Produkttests mit dem Projektteam und Techniker-Kollegen aus Tschechien, Slowakei und Ungarn.

Arbeitsalltag

Die Zusammenarbeit im Cluster wurde mehrsprachig gelebt. In Prag konnte ein Teil der Belegschaft Deutsch aber kein English, ein weiterer Teil English aber kein Deutsch und einige nur die Landessprache. Hinzu kommen zwei weitere Cluster-Länder mit Sprachunterschieden. Kommunikation und Meetings waren daher von Übersetzung geprägt, was seine ganz eigenen Tücken mit sich brachte und für mich und meine jetzige Arbeitsweise sehr lehrreich war. Verglichen mit der Größe des Unternehmenssitzes in Ober-Ramstadt, war das Team am Standort Prag klein und ich selbst somit näher an allen Schnittstellen. Probleme wurden ohne lange Wege über der Bildschirmkante schnell gelöst.

Durch die länderübergreifende Projektarbeit reichte eine kurze Abstimmung in der Kaffeeküche jedoch nicht bei allen Fragen und entsprechend waren auch Dienstreisen nach Bratislava und Budapest zu den Kollegen vor Ort an der Tagesordnung. Eine besondere „Dienstreise“ war das jährlich stattfindende Volleyball-Turnier der Osteuropa-Region. 120 Kunden und Kollegen aus neun Ländern reisten an, um zwei Tage Volleyball zu spielen, abends miteinander zu feiern und die Gemeinschaft zu stärken. Für mich waren diese Tage eine fantastische Möglichkeit die Kollegen und Kunden anderer Länder kennenzulernen und mein Netzwerk auch für zukünftige Aufgaben zu erweitern.

Volleyballturnier

Team Lettland wärmt sich vor dem Halbfinale des Volleyball-Turniers auf.

Leben in Prag

Prag ist eine lebenswerte Stadt, die ich ins Herz geschlossen habe. Man kann den Touristenmassen in der Altstadt aus dem Weg gehen und trotzdem in der Innenstadt wohnen. Die wenigen Worte Tschechisch, die ich gelernt habe, habe ich vor Ort nicht dringend gebraucht. Im Vorfeld zu meinem Aufenthalt kümmerte ich mich selbstständig um meine Unterkunft, weil ich die Zeit gerne in einer WG verbringen wollte. Auf diese Wiese sowie durch Sport und Hobbies habe ich viele tolle Menschen kennengelernt. Neben der immensen Menge an Kneipen mit günstigem Bier, gibt es in Prag überraschenderweise auch eine sehr hohe Dichte an vegetarischen und veganen Restaurants. Das Stadtbild wird geprägt von wunderschönen, alten Gebäuden und vielen hügeligen Parks mit besten Sonnenuntergangsaussichten.

Sonnenuntergang

Blick auf die Altstadt vom Letna Park mit Sonnenuntergang hinter der Burg.

Ahoj!

Die Möglichkeit ins Ausland zu gehen ist ein großer Vorteil des Trainee-Programms. Man lernt viel über kulturelle Unterschiede, gegenseitiges Verständnis und gewinnt neue Perspektiven auf die Arbeit im Hauptsitz. Das Projekt vor Ort war eine tolle Herausforderung und ein großer Erfolg. Mit dieser Erfahrung und den vielen neuen, methodischen Kenntnissen in der Tasche bin ich für die nächsten Projekte und Schritte bestens vorbereitet. Und nebenbei habe ich ein spannendes Land und dessen Menschen kennen und schätzen gelernt. Unbezahlbar.

– Beitrag von Louise

Trainee Tagung und Grillabend 2018

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Einmal jährlich findet die Trainee Tagung statt, an der sich aktive und einige ehemalige Trainees mit der Personalabteilung und evtl. anderen geladenen Gästen über aktuelle Themen im Rahmen des Traineeprogramms und dessen weitere Entwicklung austauschen. So auch wieder dieses Jahr im September.

Die Organisation ist Aufgabe von zwei Trainees, die aktuelle Themen sammeln und das Rahmenprogramm gestalten. Um die Veranstaltung für alle relevant zu halten, wurde der Tag in diesem Jahr in zwei Teile aufgesplittet: Am Vormittag tagten nur die aktiven Trainees und diskutierten sämtliche Anliegen bezüglich des laufenden Traineeprogramms. Für den Nachmittag schlossen sich einige der ehemaligen Trainees an, um gemeinsam die weitere strategische Ausrichtung und Weiterbildungsmöglichkeiten zu besprechen sowie wertvollen Input aus ihrer eigenen Trainee-Erfahrung zu geben.

Es wurde intensiv diskutiert, einige neue Ideen gesammelt und dadurch Aufgaben bestimmt, die nun in den nächsten Monaten bis zur nächsten Trainee-Tagung bearbeitet werden sollen. So haben wir auch festgestellt, dass das Trainee Programm im nächsten Jahr bereits 10 Jahre alt wird. Ein guter Anlass, um sich etwas Besonderes für die nächste Tagung zu überlegen. Damit werden sich nun die nächsten Monate vier Trainees beschäftigen.

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Ein wichtiger Aspekt der Tagung soll jedoch auch sein, das Trainee-Netzwerk weiterhin zu stärken. Schließlich reisten vier Trainees extra von ihren Auslandsstationen an, um dabei zu sein. Damit man sich in gemütlicher Runde über die vergangenen Monate austauschen konnte (auch unabhängig vom Traineeprogramm), schloss der Tag daher mit einem Grillabend in Pfungstadt ab.

Wir hatten absolutes Glück mit dem Wetter und konnten die letzten Sommertage unter freiem Himmel genießen. Außerdem packte wirklich jeder mit an, um einen schönen und gelungenen Abend zu gestalten – sei es durch den Beitrag von Salaten und Kuchen, das Befeuern des Grills oder die Unterstützung beim anschließenden Aufräumen. Besonders schön war, dass sogar ein paar Trainees der „älteren Generation“ der Einladung folgten, um die „neuen Gesichter“ kennenzulernen bzw. alte Kollegen wiederzusehen. Alles in allem ein sehr schöner Abschluss, der Lust auf weitere Trainee-Events gemacht hat.

 

Trainees @ 1st DAW Innovation Camp

12. – 14. Juni 2018: 15 Mitarbeiter der DAW aus 6 Ländern, verschiedensten Unternehmensbereichen und mit unterschiedlichen Hintergründen versammeln sich auf dem Gutshof der Inhaberfamilie in Forst, einem 800-Seelen-Örtchen in der Pfalz.

Gruppenbild

Teilnehmer des 1. DAW Innovation Camps

Trainees

Die aktiven Trainees waren auch vertreten: Jan-Philipp und Amelie

Warum? Das erste Innovation Camp der DAW findet statt. Nun mag sich der Ein oder Andere fragen, was ein Innovation Camp ist. Die Antwort ist recht einfach: Das Konzept umfasst ein mehrtägiges Event, bei dem Mitarbeiter und mitunter sogar externe Experten sich abseits vom Arbeitsalltag Gedanken zu einem für die DAW strategisch wichtigem Thema machen. Das diesjährige Thema lautete „Prefabrication“ – Vorfertigung.

Mood Board

Mood-Board der Teilnehmer: Was bedeutet Prefabrication für uns?

Im Rahmen meiner ersten Traineestation im Corporate Development hatte ich bereits erste Berührungspunkte mit dem Thema Prefabrication und war nun gespannt, was das Innovation Camp für uns Teilnehmer bereithielt. Ich freute mich auf jeden Fall riesig in einer kleinen, motivierten Gruppe, intensiv über mehrere Tage an einem Thema zu arbeiten. Und dass ich die Möglichkeit hierzu bereits nach einem halben Jahr bei der DAW bekam, war umso aufregender.

Wir trafen uns gegen Mittag und nach einer kleinen Stärkung ging es direkt mit dem fachlichen Input los. Wir erfuhren ob/ in welchem Maße die DAW schon auf dem Prefab-Markt aktiv ist und ein Mitarbeiter des Frauenhofer Instituts teilte den aktuellen Stand der Technik, verschiedene Projekte und die derzeitigen Anforderungen des Markts mit uns. Anschließend begannen wir in Gruppen nach der Design Thinking Methode den Input zu verarbeiten und zu clustern.

Wir ließen den Abend mit einem kulinarischen Event ausklingen – unter Anleitung eines Kochs zauberten wir ein köstliches 4-Gänge Menü. Dies war eine tolle Gelegenheit die Kollegen in einem lockeren Umfeld etwas näher kennen zulernen.

Weiter ging es am zweiten Tag mit Gruppenarbeiten. Wir designten potenzielle Anwendungsbereiche und Nutzer der DAW. Jeder Teilnehmer konnte sich dann entscheiden für welchen Nutzer er eine Marktidee entwickeln möchte und in Kleingruppen ging es an die Konzeption und den Bau eines Prototyps.

Gruppenarbeit

Abends wartete ein leckeres BBQ auf der Terrasse des Gutshofs auf uns.

Der dritte und letzte Tag diente der Finalisierung unserer Prototypen, die wir anschließend der Gruppe vorstellten.

Präsentation

Abschließend lässt sich sagen, dass es 3 sehr intensive und anstrengende Tage waren, die aber gleichzeitig viel Spaß gemacht haben. Denn auch wenn wir zwischendurch nicht mehr daran glaubten, so waren wir letztendlich stolz auf unsere Prototypen und sind uns sicher, dass die ein oder andere Idee durchaus Umsetzungspotenzial hat!

–  Beitrag von Amelie

DAW goes International

Am 1. Januar 2016 startete ich mein Trainee-Programm in der Abteilung Strategisches Marketing und wurde direkt voll eingespannt: Ende Februar – keine 2 Monate später – sollte das Internationale Management Meeting in München stattfinden. Zum ersten Mal in der Geschichte der DAW wurden 170 Leute aus 26 Ländern bei einer Veranstaltung vereint! Da muss im Vorfeld an jedes noch so kleine Detail gedacht werden, um einen reibungslosen Ablauf zu gewährleisten.

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Das Projektteam war bereits mitten in den Vorbereitungen, die Location ausgewählt und die Zimmer in vier verschiedenen Hotels gebucht (keine einfache Sache, da in derselben Woche die große Farbmesse in München stattfand). Nichtsdestotrotz war noch einiges zu tun, um eine „perfekte Veranstaltung“ auf die Beine zu stellen. Da das Management Meeting in München im Löwenbräukeller stattfand, sollte alles richtig „bayrisch“ sein. Also wurden noch Lebkuchenherzen als Gastgeschenke angefertigt, bayrisches Essen und eine Showtanzgruppe mit typisch bayrischer Musik organisiert. Passend zum Thema eröffneten CEO Dr. Ralf Murjahn sowie COO Michael Wendler in Lederhosen die Veranstaltung.

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Neben der Organisation des Rahmenprogramms bestand eine besondere Herausforderung in der inhaltlichen Planung der Veranstaltung. Ziel des Internationalen Management Meetings ist es, die Vertreter der unterschiedlichen Marken und Länder zu vereinen und gemeinsam über den aktuellen Stand sowie weitere strategische Entwicklungen zu informieren und sich auszutauschen. Dazu führten zwei ehemalige Management-Trainees durch die Veranstaltung, in der nicht nur die Geschäftsführer aus ihren Bereichen berichteten, sondern auch 20 Workshops sowie eine „Innovation Fair“ mit über 30 Ständen seitens der Abteilung Forschung&Entwicklung durchgeführt wurde.

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Letztendlich hat alles gut geklappt und es war toll zu sehen, wie eine Großveranstaltung auf die Beine gestellt wird und alle mit anpacken. Ich habe gelernt wie viel organisatorischer Aufwand dahinter steckt und freue mich, direkt zu Beginn meines Trainee-Programms einen so umfassenden Einblick in die Unternehmenskultur erhalten zu haben.

Maler-Grundkurs Dresden Teil 2

1Pinsel-Pracht mit Kreativ-Kaffee

Was hat eigentlich Kaffee mit Malen und Streichen zu tun? Richtig, er hilft uns dabei, auch bereits zu früher Stunde voller Elan und Konzentration Farbe an die Wand zu bringen. Auch richtig: er lässt sich super dazu verwenden, eine trendige Rost-Optik herzustellen. Wie das genau funktioniert und welche weiteren, überraschenden Ergebnisse sich mit DAW-Produkten und Kreativtechniken erzielen lassen, darum ging es im zweiten Teil unseres Malerbasiskurses.

Bevor wir uns allerdings kreativ austoben durften, wurde uns zunächst die DAW-Produktpallette in der Theorie näher gebracht. Von Fassaden – bis Innenwandfarben lernten wir, welche Produkte für welche Anwendungsbereiche geeignet sind und was bei deren Verarbeitung zu beachten ist. Gerade für die neueren Mitarbeiter und Trainees hat das sicher einiges Licht in das Dickicht des DAW-Produktjungels bringen können.

2Als Kontrastprogramm zu dem buchstäblich etwas trockeneren Thema der Pulverlackherstellung (siehe Teil 1), stand dieses Mal das Ausprobieren unserer Produkte in der Praxis im Mittelpunkt. Und so durfte dann auch jeder Seminarteilnehmer selbst Hand anlegen und dabei die unterschiedlichen Verarbeitungseigenschaften unserer Farben am eigenen Leibe erfahren – ganz getreu dem Caparol Motto „Qualität erleben“. Ich muss zugeben, ich war tatsächlich erstaunt, wie viel ergiebiger beispielsweise ein Premium-Produkt wie Indeko-Plus im Gegensatz zu einer Einstiegsqualität ist. Auch das Streichen mit der Rolle geht mit höherpreisigen Farben spürbar leichtgängiger von der Hand als mit preiswerteren Produkten.

Darüber hinaus wurden uns viele praktische Tipps mit auf den Weg gegeben, die uns das Arbeiten mit Farben in Zukunft sehr erleichtern werden. Ich spreche da insbesondere für die Fraktion der blutigen Anfänger, zu der ich auch mich zähle. Für uns stellte es im Praxisteil bereits ein Erfolgserlebnis dar, unter Einsatz höchster Konzentration eine halbwegs gerade Linie an die Wand zu bringen:3

Im Gegensatz dazu, hier die Arbeit von Paulina aus der Profi-Fraktion:4

Neben der Verarbeitung klassischer Produkte wie Innenwand- und Fassadenfarben, lernten wir auch, und da wurde es besonders spannend, eine Vielzahl von Kreativtechniken kennen. Besondere Highlights: Metallic-Looks in unterschiedlichsten Variationen, der „Maserboy“, ein pfiffiges kleines Werkzeug, mit dem sich auf Holzlasuren täuschend echte Holzmaserungen nachempfinden la5ssen und natürlich: die Rostoptik mit Kreativ-Kaffee. Um nämlich die für Rost typische Brösel-Haptik zu erzeugen streut man einfach etwas Kaffeepulver auf die vorher angerührte rot-braune Farbmixtur. Dieses handelsübliche Kaffeepulver ließe sich doch prima als „Caparol KreativKaffee“ vermarkten und im Bundle mit der Rostoptik-Farbe verkaufen, so der augenzwinkernde Vorschlag unserer Lehrgangsleiterin.

Nachdem wir also zunächst die jeweilige Technik erklärt bekamen, durfte jeder selbst aktiv werden und kreative Experimente wagen. Es war im Grunde wie früher im Kunstunterricht: während ich noch angestrengt überlegte mit welcher Schraffur-Technik ich denn jetzt die Metallic-Farbe auftragen sollte („Querstreifen, Längsstreifen, oder doch kleine Kreise?“), hatten die ersten bereits kleine Kunstwerke vollendet. Das machte aber nichts, denn im Gegensatz zu früher mussten wir nach 45 Minuten nicht in den Mathe-Unterricht, sondern hatten genug Zeit unsere Ideen umzusetzen und konnten so am Ende alle stolz auf das Vollbrachte sein.

Wie schon beim ersten Teil des Kurses, zog es uns nach getaner Arbeit auch dieses Mal wieder in die hippe Dresdner Neustadt, wo wir gemeinsam bei bestem Sommerwetter den Tag mit gutem Essen und kühlem Bier ausklingen ließen. Cheers! 6

Let’s go: JP Morgan Lauf 2016

Auch in diesem Jahr hatten die DAW-Mitarbeiter wieder die Möglichkeit, gemeinsam am 24. JP Morgan Lauf in Frankfurt teilzunehmen. jpmcc%202016%2044-577_jpg

So gingen wir Trainees gemeinsam mit über 100 weiteren Kolleginnen und Kollegen aus den verschiedenen Vertriebsgesellschaften an den Start – und wir waren nicht allein! Etwas mehr als 68.000 Teilnehmer gingen dieses Jahr in Frankfurt an den Start, das ist neuer Rekord!

So ist es nur verständlich, dass es ein wenig dauerte, bis wir Läufer alle über die Startlinie gehen konnten. Aber die Wartezeit war durch das bunte Rahmenprogramm sehr kurzweilig. Auch die Laufstrecke wurde von zahlreichen Zuschauern gesäumt, die uns auf vielfältige Art und Weise Stimmung machten und uns Anfeuerten: Von applaudieren über tanzen bis hin zu trommeln war alles dabei. So gab es an jeder Ecke etwas zu erleben und die 5,6 km lange Strecke verging wie im Flug. Auch die spektakuläre Mainkulisse trug Ihren Teil dazu bei.jpmcc%202016%2065-577_jpg

Das Ergebnis kann sich sehen lassen – kam doch DAW mit Platz 44 sogar unter die Top50 Firmenwertung! Ein super Ergebnis bei 2.633 teilnehmenden Firmen!

Im Ziel angekommen war der Abend aber noch lange nicht „gelaufen“! Nachdem wir uns alle frisch gemacht hatten, ließen wir den Abend bei leckerem Essen gemeinsam in gemütlicher Runde ausklingen.

Es war ein wirklich schönes Lauferlebnis – bis zum nächsten Jahr!jpmcc%202016%2030-577_jpg