Maler-Grundkurs Dresden Teil 2

1Pinsel-Pracht mit Kreativ-Kaffee

Was hat eigentlich Kaffee mit Malen und Streichen zu tun? Richtig, er hilft uns dabei, auch bereits zu früher Stunde voller Elan und Konzentration Farbe an die Wand zu bringen. Auch richtig: er lässt sich super dazu verwenden, eine trendige Rost-Optik herzustellen. Wie das genau funktioniert und welche weiteren, überraschenden Ergebnisse sich mit DAW-Produkten und Kreativtechniken erzielen lassen, darum ging es im zweiten Teil unseres Malerbasiskurses.

Bevor wir uns allerdings kreativ austoben durften, wurde uns zunächst die DAW-Produktpallette in der Theorie näher gebracht. Von Fassaden – bis Innenwandfarben lernten wir, welche Produkte für welche Anwendungsbereiche geeignet sind und was bei deren Verarbeitung zu beachten ist. Gerade für die neueren Mitarbeiter und Trainees hat das sicher einiges Licht in das Dickicht des DAW-Produktjungels bringen können.

2Als Kontrastprogramm zu dem buchstäblich etwas trockeneren Thema der Pulverlackherstellung (siehe Teil 1), stand dieses Mal das Ausprobieren unserer Produkte in der Praxis im Mittelpunkt. Und so durfte dann auch jeder Seminarteilnehmer selbst Hand anlegen und dabei die unterschiedlichen Verarbeitungseigenschaften unserer Farben am eigenen Leibe erfahren – ganz getreu dem Caparol Motto „Qualität erleben“. Ich muss zugeben, ich war tatsächlich erstaunt, wie viel ergiebiger beispielsweise ein Premium-Produkt wie Indeko-Plus im Gegensatz zu einer Einstiegsqualität ist. Auch das Streichen mit der Rolle geht mit höherpreisigen Farben spürbar leichtgängiger von der Hand als mit preiswerteren Produkten.

Darüber hinaus wurden uns viele praktische Tipps mit auf den Weg gegeben, die uns das Arbeiten mit Farben in Zukunft sehr erleichtern werden. Ich spreche da insbesondere für die Fraktion der blutigen Anfänger, zu der ich auch mich zähle. Für uns stellte es im Praxisteil bereits ein Erfolgserlebnis dar, unter Einsatz höchster Konzentration eine halbwegs gerade Linie an die Wand zu bringen:3

Im Gegensatz dazu, hier die Arbeit von Paulina aus der Profi-Fraktion:4

Neben der Verarbeitung klassischer Produkte wie Innenwand- und Fassadenfarben, lernten wir auch, und da wurde es besonders spannend, eine Vielzahl von Kreativtechniken kennen. Besondere Highlights: Metallic-Looks in unterschiedlichsten Variationen, der „Maserboy“, ein pfiffiges kleines Werkzeug, mit dem sich auf Holzlasuren täuschend echte Holzmaserungen nachempfinden la5ssen und natürlich: die Rostoptik mit Kreativ-Kaffee. Um nämlich die für Rost typische Brösel-Haptik zu erzeugen streut man einfach etwas Kaffeepulver auf die vorher angerührte rot-braune Farbmixtur. Dieses handelsübliche Kaffeepulver ließe sich doch prima als „Caparol KreativKaffee“ vermarkten und im Bundle mit der Rostoptik-Farbe verkaufen, so der augenzwinkernde Vorschlag unserer Lehrgangsleiterin.

Nachdem wir also zunächst die jeweilige Technik erklärt bekamen, durfte jeder selbst aktiv werden und kreative Experimente wagen. Es war im Grunde wie früher im Kunstunterricht: während ich noch angestrengt überlegte mit welcher Schraffur-Technik ich denn jetzt die Metallic-Farbe auftragen sollte („Querstreifen, Längsstreifen, oder doch kleine Kreise?“), hatten die ersten bereits kleine Kunstwerke vollendet. Das machte aber nichts, denn im Gegensatz zu früher mussten wir nach 45 Minuten nicht in den Mathe-Unterricht, sondern hatten genug Zeit unsere Ideen umzusetzen und konnten so am Ende alle stolz auf das Vollbrachte sein.

Wie schon beim ersten Teil des Kurses, zog es uns nach getaner Arbeit auch dieses Mal wieder in die hippe Dresdner Neustadt, wo wir gemeinsam bei bestem Sommerwetter den Tag mit gutem Essen und kühlem Bier ausklingen ließen. Cheers! 6

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Offen für Neues

Traineebesuch am Standort Gerstungen

Vor einigen Wochen hatten die aktiven sowie die ehemaligen Trainees die Gelegenheit, den Produktionsstandort unserer Vertriebsgesellschaft alsecco in Gerstungen zu besuchen.

alsecco steht für Fassadenkompetenz und ist ein innovativer und leistungsstarker, schwerpunktmäßig auf das Objektgeschäft fokussierter Direktanbieter von Wärmedämm-Verbundsystemen (WDVS).

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Pünktlich um 7 Uhr morgens machten wir uns auf den Weg von Ober-Ramstadt nach Gerstungen, welches an der hessisch-thüringischen Grenze liegt.

Am Standort angekommen wurden wir herzlich vom früheren Trainee Jan begrüßt, der inzwischen in Gerstungen arbeitet und uns zu diesem Besuch eingeladen hat. An dieser Stelle möchten wir ihm nochmals recht herzlich für die tolle Organisation des Besuches danken!

Zunächst stellte uns der Geschäftsführer ausführlich die Geschichte und Entwicklung des Standortes sowie der Marke alsecco und deren Produktvielfalt vor. Im Anschluss konnten wir durch den Marketingleiter einen Einblick in die vielschichtigen Marketingmaßnahmen und das Selbstbild der alsecco Mitarbeiter gewinnen, bevor uns der Leiter des Produktmanagements zum Abschluss des Vormittags das Aufgabenfeld dieser neugegründeten Zentralabteilung vorstellte.

Danach ging es erst einmal zur Stärkung in der Kantine, bevor wir das Werk bei einem Rundgang mit dem Produktionsleiter genauer anschauen konnten. So konnten wir neben dem Lager und der Produktion auch einen Blick in die Anwendungstechnik werfen, wo die Produkte umfangreich getestet werden.

Zum Abschluss des Tages fuhren wir noch ins benachbarte Richelsdorf. Dort liegt der zweite Teil des Werkes, der sich auf die Herstellung von pastösen Produkten spezialisiert hat. Auch hier nahm sich der Standortleiter viel Zeit, um uns ausführlich die Produktion sowie die dazugehörigen Labore, die Coloristik und das Lager zu zeigen.

Zusammenfassend lässt sich sage n, dass es ein sehr gelungener Tag mit zahlreichen interessanten Eindrücken und Informationen für uns war!

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Text von Lena, September 2016

Filmdreh@DAW

Erstellen eines Werbeanimationsfilms für das Produkt Dalmatiner-Fassadendämmplatte S 024

Seit Januar 2014 arbeite ich als International Management Trainee bei der DAW SE. Dort habe ich in der ersten Station in der Abteilung KVP Team Supply Chain intensiv die Prozesse der Produktion und der Logistik kennenlernen dürfen. Um auch mal die Praxis der „anderen Seite“, d.h. das Marketing kennen zu lernen, habe ich meine zweite Station in der Abteilung Produktmanagement Fassadendämmtechnik (FDT) absolviert. Dort konnte ich in unterschiedlichen spannenden Projekten mitarbeiten.

Ein Projekt in dieser Abteilung war das Erstellen eines Werbeanimationsfilms für die Dalmatiner-Fassadendämmplatte S 024.

Anschließend durfte ich das Ruder in die Hand nehmen, um das Projekt erfolgreich abzuschließen. Hierfür war ich das Bindeglied zwischen dem externen Dienstleister, der für uns dieses Video erstellt hat, und der Abteilung Fassadendämmtechnik. Dabei wurden sowohl mit internen Abteilungen als auch mit dem externen Dienstleister intensive Diskussionen geführt, wie das Konzept am besten umgesetzt werden sollte. Zum Schluss konnten aber alle zufrieden sein, da sich das Ergebnis sehen lassen kann!

 

Text von Johannes, publiziert im März 2015

Trainee Marco packt nach Taifun tatkräftig mit an

Der ehemalige Trainee Marco ist zurzeit in Dubai für Caparol tätigt. Auf der Insel Malapascua (den Philippinen) hat Marco sich ehrenamtlich im April 2014 mit einem Wiederaufbauprojekt beteiligt. Dafür verwendete er seinen Jahresurlaub und initierte das Wiederaufbauprojekt einer High School. Die Materialen stellte Caparol zur Verfügung. „Ziel war es, der Insel Malapascua nach den verheerenden Folgen des Taifuns Yolanda beim Wiederaufbau zu helfen. Der in der Geschichteder Philippinen stärkste Wirbelsturm hatte Malapascua im November 2013 völlig verwüstet. Dabei war auch die Highschool der Insel schwer beschädigt worden“, so Marco, auf dessen Initiative die Schule nun unterstützt von Lehrern, Eltern und Schülern einen Neuanstrich erhielt.

Ein dankendes Lächeln ist unbezahlbar

Mit strahlenden Gesichtern und weit ausgestreckten Armen wurde er empfangen, mit Tränen der Freude verabschiedet. „Auch wenn nur ein kleiner Teil dazu beigetragen werden konnte, es war dennoch ein großer Schritt für die Bewohner“, so Marco: „Es gibt einfach nichts Schöneres, als hilfsbedürftigen Menschen zur Seite zu stehen. Ihr dankbares strahlendes Lächeln ist etwas ganz Besonderes und bleibt unvergessen.“

Das Gemeinschaftsgefühl steht im Vordergrund

Alle Beteiligten waren stolz, zu denjenigen zu gehören, die etwas für ihre Insel tun. Neben den vielen Helfern und Caparol als Farbensponsor gelte vor allem dem Little Mermaid Dive Resort Dank, ohne dessen Unterstützung das Projekt nicht hätte realisiert werden können. Für dieses Engagement erhielt auch das Resort selbst Unterstützung beim Wiederaufbau, in dem hier gleichfalls zu Pinsel und Farbeimer für den Neuanstrich gegriffen wurde.

Text von Marco, publiziert im September 2014 in der Abteilung Caparol, Standort Dubai

 

 

Arbeiten beim deutschen Nachbarn

Auf nach Österreich: Seit Oktober 2013 arbeite ich als International Management Trainee bei der DAW SE. Meine erste Station absolvierte ich im Bereich „Marketing/Vertrieb Inland“. Hier habe ich in der Zentrale in Ober-Ramstadt den zuständigen Geschäftsführer in laufenden Projekten unterstützt und somit einen ersten Einblick in unsere Vertriebsstruktur und Marketingausrichtung erhalten. Im März 2014 startete ich dann meine Auslandstation in Perg, Österreich, ca. 30km östlich von Linz. Unsere Tochtergesellschaft Synthesa Chemie Gesellschaft mbH entwickelt, produziert und vertreibt hochwertige Farben, Lacke, Lasuren, bauchemische Beschichtungen sowie Materialien für die Fassaden- und Dämmtechnik.

Open door policy: In Österreich unterstütze ich den Geschäftsführer für den ausländischen Bereich im Tagesgeschäft und arbeite an strategischen Projekten. Da unsere Absatzmärkte in Mittel-, Süd- und Osteuropa ganz anderen Regeln unterliegen als unser Heimatmarkt, baue ich mein mitgebrachtes Vertriebswissen stetig aus und lerne viel Neues hinzu. Insgesamt ist meine Arbeit durch ein hohes Maß an Eigenständigkeit und Eigenverantwortung gekennzeichnet. Bei Fragen und Anliegen sind meine Kollegen aber jederzeit ansprechbar und äußerst hilfsbereit. Man braucht nicht einmal einen Termin – das gilt bis in die Geschäftsleitung hinauf.

Die österreichische Mentalität: Auf den ersten Blick scheint ein Auslandseinsatz in Österreich wenig interkulturelle Kompetenz zu fordern. Doch hier funktionieren viele Dinge komplett anders: Zum einen der Dialekt und zum anderen die Ruhe, die hier herrscht. In Österreich ticken die Uhren etwas anders – und das ist gut so, denn die österreichische Denk- und Arbeitsweise ist nicht die deutsche :).

Text von Wiebke, publiziert im Juni 2014 in der Abteilung International Business Region Mittel Südosteuropa, Standort Perg, Österreich

3 Tage in Polen: Produktion + Pierogi

Berlin – Warschau: Montags, 6:30 Uhr stiegen wir in der  Schnellerstraße 141 in Berlin in den Wagen und machen uns auf eine ca. 600km lange Reise zum polnischen Produktionsstandort südlichwestlich von Warschau. Die Fahrt dorthin sollte planmäßig fünfeinhalb Stunden dauern und wir hatten das Glück antizyklisch aus Berlin herauszufahren. An der polnischen Grenze fiel mir ein, dass ich meinen Personalausweis vergessen hatte. Zurückfahren war natürlich keine Option und so wurde alle Hoffnung in den Führerschein gesetzt. Nach einem Zwischenstopp bei dem von allen für preiswert befundenen goldenen M (Menü für umgerechnet 4€) und den letzten zwei Stunden über die Landstraße erreichten wir schließlich den Standort. Eine herzliche Begrüßung der polnischen Kollegen in einem sehr guten Deutsch machte den Einstieg in die Arbeit leichter.

Das polnische Werk vor Ort: Der zweite Tag startete mit einer Werksführung durch den Werkleiter bei dem die Produktions- und Logistikprozesse im Detail besprochen wurden. Anschließend hatten wir die Möglichkeit, das noch im Bau befindliche neue Schulungszentrum zu besichtigen. Der für den Abend geplante Standortwechsel nach Warschau musste leider ausfallen, denn der Weltklimagipfel sorgte dafür, dass keine Hotelzimmer mehr verfügbar waren. Dafür konnten wir die Möglichkeit nutzen und noch weitere polnische Gerichte wie Bortschs, Pirogge o.ä. auszuprobieren. Sehr lecker!

Muss in Polen: Die Pirogie Ruskie © http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/c/cd/Ruskie.jpg

Ein Muss in Polen: Die Pirogie Ruskie ©http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/c/cd/Ruskie.jpg

Text von Patrick, publiziert im März 2014 in der Abteilung Produktionscontrolling, Standort Berlin

Work in England: Fassaden und Fussball

Von Deutschland in die UK! Vor gut einem Jahr habe ich bei der DAW SE als International-Management Trainee angefangen. Nach meinem Studium zum Wirtschaftsingenieur habe ich meine erste Station in der Zentrale in Ober-Ramstadt im Produktmanagement bei Caparol Fassadendämmtechnik absolviert. Über das International Business startete ich dann im Herbst 2013 meine Auslandsstation in Stone, Großbritannien, einer kleinen Stadt zwischen Birmingham und Manchester. Die Tochtergesellschaft vertreibt Caparol– und Alsecco-Produkte zur energetischen Sanierung der Fassade.

My daily work at alsecco UK: In England unterstütze ich das Produktmanagement und die Geschäftsführung vor Ort im Tagesgeschäft wie auch in strategischen Projekten. Dabei kann ich sowohl mein bereits aus Deutschland vorhandenes Wissen anwenden als auch spannende Einblicke in den Arbeitsalltag gewinnen. Mir wird die Möglichkeit gegeben sehr selbstständig zu arbeiten  bei einer Gleichzeitig hohen Eigenverantwortung. Dies ist fordernd und fördernd zugleich. Die außerordentlich netten und hilfsbereiten Kollegen in England erleichtern mir dabei die Einarbeitung in immer neue und spannende Themengebiete erheblich.

Trainee get-together. Mein Pate Lennart (Trainee-Alumni der ebenfalls eine Station in der UK verbrachte) sowie Traineekollege Samuel besuchten mich für ein Wochenende. Während einer Besichtigung des Standortes in der UK konnte Lennart die „alten“ Kollegen wiedersehen und es gab einen exklusiven EinBlick in unsere Tochtergesellschaft. Das Highlight am Wochenende war definitiv der Besuch eines Premier League Spiels. Mit einigen englischen Kollegen haben wir uns das Spiel Manchester City gegen meinen neuen „Heimatverein“ Stoke City angesehen. Leider lief das Spiel im Etihad-Stadium erfolgreicher für ManCity:( Der Spaß kam trotzdem nicht zu kurz und neben traditionellem englischem Bier durften natürlich auch Fish & Chips nicht fehlen.

Text von Philipp, publiziert im März 2014 in der Abteilung International Business  Fassaden- und Dämmtechnik, Standort Stone, Großbritannien