Standortbesuch Gerstungen

Neben der alltäglichen Arbeit in den verschiedensten Unternehmensbereichen der DAW SE sind auch Standortbesuche ein wichtiger Bestandteil des Traineeprogramms. Denn um die Zusammenhänge für das große Ganze zu verstehen ist es oftmals hilfreich sich selbst vor Ort ein Bild zu machen, sich mit den Kollegen auszutauschen und Kontakte zu knüpfen. So nahm unsere Traineegemeinschaft die Möglichkeit dankend an und besuchte Ende April gemeinsam unseren Fassaden-Spezialisten alsecco in Gerstungen.

Unser Tag begann allerdings nicht in Gerstungen, sondern etwa 5 km entfernt am geschichtlichen Ursprung des Unternehmens in Richelsdorf, wo noch heute die pastösen Produkte hergestellt werden. Das Werk liegt etwas außerhalb des verschlafenen kleinen Örtchens in einem leicht hügeligen Waldstück. Ohne das Vertrauen auf das Navigationssystem würde man es hier wahrscheinlich nicht vermuten. Pünktlich um 09:00 Uhr startete unsere einstündige Werksführung, in der wir einen Einblick in alle wesentlichen Bereiche erhielten. Ich betone das deshalb, weil manche unserer Kollegen zu diesem Zeitpunkt eine Station an anderen Standorten absolvierten. Die Anreise erfolgte also nicht nur aus Ober-Ramstadt, sondern auch aus Enger und Nerchau und beweist: Logistik läuft bei der DAW!

Im Anschluss darauf fuhren wir die kurze Strecke zum Firmensitz in Gerstungen, wo wir von einem ehemaligen Trainee-Kollegen, Jan Wieseler, begrüßt wurden, der inzwischen mit der Leitung des Produktmanagements Fassadendämmtechnik betraut ist. Nach ein paar Informationen zum historischen Ursprung des Standorts im ehemaligen hessisch-thüringischen Grenzgebiet zwischen BRD und DDR, erzählte er uns bei Kaffee und belegten Brötchen mehr zum Produktportfolio und zur Marketingstrategie im Bereich FDT der alsecco.

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Bei einem Rundgang durch das relativ neue Technical Center BES bekamen wir einen Eindruck von den Prüf- und Entwicklungsmöglichkeiten in Gerstungen. In den Bereich wurde in den letzten Jahren massiv investiert, um auch in Zukunft innovative Lösungen für Fassadensysteme anbieten zu können. Besonders imposant war dabei sicherlich die Prüfhalle mit Krananlage, die es ermöglicht ganze Wandelemente mit verschiedenen Aufbauten unter extremen klimatischen Bedingungen für die unterschiedlichsten geographischen Lagen zu testen.

Das Mittagessen nahmen wir gemeinsam in der kleinen aber feinen werkseigenen Kantine ein. Währenddessen erzählte uns Jan Wieseler von seinem Werdegang nach dem Trainee-Programm und wir tauschten unsere Erfahrungen aus. Dabei stellte sich heraus, dass alsecco in Gerstungen nur ganz selten als Traineestation eingeplant wird. Ob das anschließend spendierte Eis ein Bestechungsversuch sein sollte bleibt offen, wir nahmen es aber gerne an…

Frisch gestärkt begann dann die Führung durch das Werk. Neben Ausgangslager und Abfüllung bekamen wir vor allem die verschiedenen Ebenen der Turmproduktion zu sehen. Ein Highlight für alle ohne Höhenangst war an dieser Stelle der Ausblick vom Dach des Turmgebäudes. Von hier aus hat man eine wunderbare Sicht über die Region und sogar der frühere innerdeutsche Grenzverlauf lässt sich dank dem ehemaligen Wachturm noch erahnen.

Ein uns allen bisher eher unbekannter Geschäftsbereich der DAW SE waren die Fassadenlösungen für spezielle Bausituationen von LITHODECOR mit der Produktion in Netzschkau. Der spannende Vortrag zeigte die zahlreichen Möglichkeiten von vorgehängten, hinterlüfteten Fassaden aus diversen Materialien auf. Zu den Referenzen zählen etliche Leuchtturmprojekte in verschiedenen Städten. Regional am bekanntesten ist vermutlich das Objekt „Flare of Frankfurt“, das eindrucksvoll das Angebot von LITHODECOR unter Beweis stellt. Wer nicht die Gelegenheit hat sich das Gebäude vor Ort anzusehen, dem sei dieses Video über die Entstehung empfohlen.

Abschließend stellte uns der Leiter Logistik noch die unterschiedlichen Logistikkonzepte des Standortes vor. Denn die Lage Gerstungens ist nicht nur geschichtsträchtig, sie ist auch aus logistischer Sicht äußerst günstig. Es liegt nämlich unweit vom geographischen Mittelpunkt Deutschlands und ermöglicht es somit, nahezu jeden Punkt im Inland mit einer Tagesfahrt zu erreichen.

Wir möchten uns ausdrücklich bei allen Kollegen bedanken, die uns an diesem Tag ihre Zeit geschenkt haben und den Besuch durch ihr Engagement zu einem sehr abwechslungsreichen und kurzweiligen Erlebnis gemacht haben. Ein großes Lob außerdem für die kulinarische Versorgung, wir haben uns jederzeit bestens aufgehoben gefühlt.

– Beitrag von Bernhard

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Alpina Holzschutz – von der Idee bis ins Regal

Meine dritte Trainee-Station verbrachte ich bei Alpina im Produktmanagement für Lacke und Lasuren. Sie befanden sich gerade in einer besonders heißen Phase: Der Markteinführung des neuen Alpina Holzschutz-Sortiments, das Lasuren, Öle und Wetterschutzfarben für Hölzer im Außenbereich umfasst.
Ein spannendes Projekt, das schon durch so einige Trainees in der Vergangenheit unterstützt wurde. Denn man führt nicht mal ebenso ein neues Sortiment ein. Nein, das Projekt startete schon vor ca. 2 Jahren mit Markt-/ und Wettbewerbsanalysen, Produkttests des Wettbewerbs, Marktforschungen, ersten Konzeptvorschlägen, weiteren Marktforschungen usw. – jede Menge Schritte bevor das Produkt letztendlich in der Dose landet und so im Regal steht wie heute.

Als ich zum Team dazu stieß war auf den ersten Blick bereits alles erledigt: Die Produkte waren rezeptiert, Farbtöne ausgewählt, Dosen und der Regalaufbau designt – fehlte „nur“ noch der Roll-Out. Das war natürlich weit gefehlt, denn es waren noch jede Menge Feinheiten zu beachten: Zwar waren die Etiketten designt, aber die technischen Produkttexte mussten noch angepasst, die Endverbraucherbroschüre fertiggestellt, die Lieferanten für den Regalaufbau ausgewählt, der Vertrieb umfassend über das neue Sortiment informiert werden u.v.m.

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Das Alpina Holzschutz-Regal

Letzteres wurde zu meinem Projekt: Ich stellte einen Vertriebsinformations-Ordner mit umfangreichen Schulungsunterlagen zum Thema Alpina Holzschutz zusammen, erstellte einen Vertriebskoffer, der Musterdosen sowie echte Aufstrichmuster der Produkte auf Holz enthielt und arbeitete eine Schulungspräsentation aus. Diese wurde dann auf den Bezirksleitertagungen quer durch Deutschland gehalten – an einer davon durfte auch ich mit schulen.

                  Das Ergebnis Der Holzschutz Vertriebsinformationsordner und Koffer

Zusätzlich steuerte ich noch die Transporttests von drei verschiedenen Displaytypen, denn im Frühjahr sollten die Märkte mit Aktionsdisplays der Lacke & Lasuren-Sortimente (kleine Pappregale auf ¼ Palette wie man sie aus dem Supermarkt mit Schokolade o.ä. kennt) beliefert werden. Da die Displays voll bestückt in die Märkte geliefert werden, muss sichergestellt sein, dass die Pappkonstruktion während des Transports standhält. Die Kommunikation mit den Lieferanten, den Transport nach Ober-Ramstadt sowie den Transporttest zwischen den Werken der DAW zu koordinieren lagen in meiner Obhut. Basierend auf den Ergebnissen wurde schließlich das stabilste Design ausgewählt und weiterentwickelt.

                                                                   Displaytests

Nebenbei unterstützte ich im Tagesgeschäft und bei der Vorbereitung einer Messe, die ich auch besuchen durfte, bereitete die Präsentation des Holzschutz-Sortiments auf der Alpina Website vor und begleitete einen Tag lang einen Außendienstmitarbeiter in verschiedene Märkte. Durch die vielfältigen Aufgaben erkannte ich schnell was für eine wichtige Schnittstelle das Produktmanagement bildet und was für ein Koordinationstalent dafür gefragt ist. Man entwickelt jede Menge Ideen, prüft diese auf Umsetzbarkeit, löst Probleme und steht dabei im ständigen Austausch mit Forschung & Entwicklung, Logistik, Vertrieb, Einkauf, Lieferanten und Marketing Agenturen. Um hilfreiche Schulungsunterlagen zu entwickeln, habe ich mich intensiv in das neue Produktsortiment eingearbeitet und mir dabei jede Menge technisches Wissen über den Holzschutz angeeignet. Dies rechnet sich jetzt, denn ein paar Monate später wurde eine Stelle im Team frei. Eine tolle Chance für mich! – So konnte ich direkt im Anschluss an mein Traineeprogramm meine neue Stelle im Alpina Produktmanagement antreten.

 

– Beitrag von Iris

Interner Innovationswettbewerb

Anfang Juli erreichte die Nachwuchskräfte der DAW eine Mail unseres CEO’s, Dr. Ralf Murjahn. Es handelte sich um eine Einladung zu einem internen Innovationswettbewerb, welcher an eine Gründershow im Deutschen TV angelehnt ist. Der Wettbewerb entstand aus dem Wunsch von Ralf Murjahn, die Nachwuchskräfte kennenzulernen und diesen eine Möglichkeit zu geben, sich außerhalb ihres Arbeitsalltags zu präsentieren.

Die Teilnehmer und Juroren

Diejenigen, die Lust hatten an dem Format teilzunehmen, wurden in Gruppen eingeteilt und hatten anschließend ca. 10 Wochen Zeit, im Team eine innovative und kreative Idee zu entwickeln. Der Rahmen war sehr breit: von einer Prozessoptimierung bis hin zu einem neuen Produkt durfte es alles sein. An dieser Stelle möchte ich anmerken, dass wir (aktive und ehemalige) Trainees, äußerst gut vertreten waren: 10 der ca. 30 Teilnehmer sind oder waren International Management Trainees.

Die bunt gemischten Teams machten sich an die Arbeit. In meinem Team waren verschiedenste Abteilungen vertreten: Forschung & Entwicklung, Supply Chain, Unternehmenskommunikation, Produktmanagement, IT und ich als Trainee. An Ideen mangelte es uns nicht, allerdings stellte es sich als herausfordernd heraus, uns auf eine Idee zu fokussieren, die wir weiter verfolgen und der Jury vorstellen wollten.

Als diese Herausforderung gemeistert war, stürzten wir uns in die inhaltliche Vorbereitung. Prototypen wurden erstellt, Vermarktungskonzepte und Businesspläne aufgestellt, die Präsentation geplant, die Planung über den Haufen geworfen und wieder neu geplant. Das Ergebnis der harten Arbeit wurde am 15. Oktober der Jury, bestehend aus unserem CEO, CIO, Innovationsmanager, Head of Corporate Development, unserer Personalleiterin und dem Vertriebsleiter von Caparol, vorgestellt.

Auch wenn wir aufgrund der Neuheit des Formats nicht so recht wussten, worauf wir uns einlassen, sei gesagt: Die Arbeit hat sich gelohnt. Es war ein spannender Nachmittag mit vier tollen Ideen und Konzepten! Für die meisten Teams ist die Arbeit noch nicht vorbei. Die Teams lösten so viel Begeisterung bei den Juroren und Zuschauern aus, dass bereits Folgetermine und Pläne zur Umsetzung gemacht wurden.

Die Award-Sieger

Das Siegerteam, zu dem ich mich zählen darf, erhielt zudem den offiziellen Auftrag die Idee weiterzuentwickeln und diese nächstes Jahr der DAW Geschäftsleitung vorzustellen. Im Anschluss an die Vorstellung dürfen wir dann – als Preis für unseren Sieg – gemeinsam mit der DAW Geschäftsleitung auf dem DAW-eigenen Weingut an einem Kochevent teilnehmen. Die Arbeit geht also weiter. Ich bin schon gespannt und werde euch auf dem Laufenden halten.

 

– Blogbeitrag von Amelie

Trainee Tagung und Grillabend 2018

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Einmal jährlich findet die Trainee Tagung statt, an der sich aktive und einige ehemalige Trainees mit der Personalabteilung und evtl. anderen geladenen Gästen über aktuelle Themen im Rahmen des Traineeprogramms und dessen weitere Entwicklung austauschen. So auch wieder dieses Jahr im September.

Die Organisation ist Aufgabe von zwei Trainees, die aktuelle Themen sammeln und das Rahmenprogramm gestalten. Um die Veranstaltung für alle relevant zu halten, wurde der Tag in diesem Jahr in zwei Teile aufgesplittet: Am Vormittag tagten nur die aktiven Trainees und diskutierten sämtliche Anliegen bezüglich des laufenden Traineeprogramms. Für den Nachmittag schlossen sich einige der ehemaligen Trainees an, um gemeinsam die weitere strategische Ausrichtung und Weiterbildungsmöglichkeiten zu besprechen sowie wertvollen Input aus ihrer eigenen Trainee-Erfahrung zu geben.

Es wurde intensiv diskutiert, einige neue Ideen gesammelt und dadurch Aufgaben bestimmt, die nun in den nächsten Monaten bis zur nächsten Trainee-Tagung bearbeitet werden sollen. So haben wir auch festgestellt, dass das Trainee Programm im nächsten Jahr bereits 10 Jahre alt wird. Ein guter Anlass, um sich etwas Besonderes für die nächste Tagung zu überlegen. Damit werden sich nun die nächsten Monate vier Trainees beschäftigen.

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Ein wichtiger Aspekt der Tagung soll jedoch auch sein, das Trainee-Netzwerk weiterhin zu stärken. Schließlich reisten vier Trainees extra von ihren Auslandsstationen an, um dabei zu sein. Damit man sich in gemütlicher Runde über die vergangenen Monate austauschen konnte (auch unabhängig vom Traineeprogramm), schloss der Tag daher mit einem Grillabend in Pfungstadt ab.

Wir hatten absolutes Glück mit dem Wetter und konnten die letzten Sommertage unter freiem Himmel genießen. Außerdem packte wirklich jeder mit an, um einen schönen und gelungenen Abend zu gestalten – sei es durch den Beitrag von Salaten und Kuchen, das Befeuern des Grills oder die Unterstützung beim anschließenden Aufräumen. Besonders schön war, dass sogar ein paar Trainees der „älteren Generation“ der Einladung folgten, um die „neuen Gesichter“ kennenzulernen bzw. alte Kollegen wiederzusehen. Alles in allem ein sehr schöner Abschluss, der Lust auf weitere Trainee-Events gemacht hat.

 

Trainees @ 1st DAW Innovation Camp

12. – 14. Juni 2018: 15 Mitarbeiter der DAW aus 6 Ländern, verschiedensten Unternehmensbereichen und mit unterschiedlichen Hintergründen versammeln sich auf dem Gutshof der Inhaberfamilie in Forst, einem 800-Seelen-Örtchen in der Pfalz.

Gruppenbild

Teilnehmer des 1. DAW Innovation Camps

Trainees

Die aktiven Trainees waren auch vertreten: Jan-Philipp und Amelie

Warum? Das erste Innovation Camp der DAW findet statt. Nun mag sich der Ein oder Andere fragen, was ein Innovation Camp ist. Die Antwort ist recht einfach: Das Konzept umfasst ein mehrtägiges Event, bei dem Mitarbeiter und mitunter sogar externe Experten sich abseits vom Arbeitsalltag Gedanken zu einem für die DAW strategisch wichtigem Thema machen. Das diesjährige Thema lautete „Prefabrication“ – Vorfertigung.

Mood Board

Mood-Board der Teilnehmer: Was bedeutet Prefabrication für uns?

Im Rahmen meiner ersten Traineestation im Corporate Development hatte ich bereits erste Berührungspunkte mit dem Thema Prefabrication und war nun gespannt, was das Innovation Camp für uns Teilnehmer bereithielt. Ich freute mich auf jeden Fall riesig in einer kleinen, motivierten Gruppe, intensiv über mehrere Tage an einem Thema zu arbeiten. Und dass ich die Möglichkeit hierzu bereits nach einem halben Jahr bei der DAW bekam, war umso aufregender.

Wir trafen uns gegen Mittag und nach einer kleinen Stärkung ging es direkt mit dem fachlichen Input los. Wir erfuhren ob/ in welchem Maße die DAW schon auf dem Prefab-Markt aktiv ist und ein Mitarbeiter des Frauenhofer Instituts teilte den aktuellen Stand der Technik, verschiedene Projekte und die derzeitigen Anforderungen des Markts mit uns. Anschließend begannen wir in Gruppen nach der Design Thinking Methode den Input zu verarbeiten und zu clustern.

Wir ließen den Abend mit einem kulinarischen Event ausklingen – unter Anleitung eines Kochs zauberten wir ein köstliches 4-Gänge Menü. Dies war eine tolle Gelegenheit die Kollegen in einem lockeren Umfeld etwas näher kennen zulernen.

Weiter ging es am zweiten Tag mit Gruppenarbeiten. Wir designten potenzielle Anwendungsbereiche und Nutzer der DAW. Jeder Teilnehmer konnte sich dann entscheiden für welchen Nutzer er eine Marktidee entwickeln möchte und in Kleingruppen ging es an die Konzeption und den Bau eines Prototyps.

Gruppenarbeit

Abends wartete ein leckeres BBQ auf der Terrasse des Gutshofs auf uns.

Der dritte und letzte Tag diente der Finalisierung unserer Prototypen, die wir anschließend der Gruppe vorstellten.

Präsentation

Abschließend lässt sich sagen, dass es 3 sehr intensive und anstrengende Tage waren, die aber gleichzeitig viel Spaß gemacht haben. Denn auch wenn wir zwischendurch nicht mehr daran glaubten, so waren wir letztendlich stolz auf unsere Prototypen und sind uns sicher, dass die ein oder andere Idee durchaus Umsetzungspotenzial hat!

–  Beitrag von Amelie

DAW goes International

Am 1. Januar 2016 startete ich mein Trainee-Programm in der Abteilung Strategisches Marketing und wurde direkt voll eingespannt: Ende Februar – keine 2 Monate später – sollte das Internationale Management Meeting in München stattfinden. Zum ersten Mal in der Geschichte der DAW wurden 170 Leute aus 26 Ländern bei einer Veranstaltung vereint! Da muss im Vorfeld an jedes noch so kleine Detail gedacht werden, um einen reibungslosen Ablauf zu gewährleisten.

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Das Projektteam war bereits mitten in den Vorbereitungen, die Location ausgewählt und die Zimmer in vier verschiedenen Hotels gebucht (keine einfache Sache, da in derselben Woche die große Farbmesse in München stattfand). Nichtsdestotrotz war noch einiges zu tun, um eine „perfekte Veranstaltung“ auf die Beine zu stellen. Da das Management Meeting in München im Löwenbräukeller stattfand, sollte alles richtig „bayrisch“ sein. Also wurden noch Lebkuchenherzen als Gastgeschenke angefertigt, bayrisches Essen und eine Showtanzgruppe mit typisch bayrischer Musik organisiert. Passend zum Thema eröffneten CEO Dr. Ralf Murjahn sowie COO Michael Wendler in Lederhosen die Veranstaltung.

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Neben der Organisation des Rahmenprogramms bestand eine besondere Herausforderung in der inhaltlichen Planung der Veranstaltung. Ziel des Internationalen Management Meetings ist es, die Vertreter der unterschiedlichen Marken und Länder zu vereinen und gemeinsam über den aktuellen Stand sowie weitere strategische Entwicklungen zu informieren und sich auszutauschen. Dazu führten zwei ehemalige Management-Trainees durch die Veranstaltung, in der nicht nur die Geschäftsführer aus ihren Bereichen berichteten, sondern auch 20 Workshops sowie eine „Innovation Fair“ mit über 30 Ständen seitens der Abteilung Forschung&Entwicklung durchgeführt wurde.

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Letztendlich hat alles gut geklappt und es war toll zu sehen, wie eine Großveranstaltung auf die Beine gestellt wird und alle mit anpacken. Ich habe gelernt wie viel organisatorischer Aufwand dahinter steckt und freue mich, direkt zu Beginn meines Trainee-Programms einen so umfassenden Einblick in die Unternehmenskultur erhalten zu haben.

Maler-Grundkurs Dresden Teil 2

1Pinsel-Pracht mit Kreativ-Kaffee

Was hat eigentlich Kaffee mit Malen und Streichen zu tun? Richtig, er hilft uns dabei, auch bereits zu früher Stunde voller Elan und Konzentration Farbe an die Wand zu bringen. Auch richtig: er lässt sich super dazu verwenden, eine trendige Rost-Optik herzustellen. Wie das genau funktioniert und welche weiteren, überraschenden Ergebnisse sich mit DAW-Produkten und Kreativtechniken erzielen lassen, darum ging es im zweiten Teil unseres Malerbasiskurses.

Bevor wir uns allerdings kreativ austoben durften, wurde uns zunächst die DAW-Produktpallette in der Theorie näher gebracht. Von Fassaden – bis Innenwandfarben lernten wir, welche Produkte für welche Anwendungsbereiche geeignet sind und was bei deren Verarbeitung zu beachten ist. Gerade für die neueren Mitarbeiter und Trainees hat das sicher einiges Licht in das Dickicht des DAW-Produktjungels bringen können.

2Als Kontrastprogramm zu dem buchstäblich etwas trockeneren Thema der Pulverlackherstellung (siehe Teil 1), stand dieses Mal das Ausprobieren unserer Produkte in der Praxis im Mittelpunkt. Und so durfte dann auch jeder Seminarteilnehmer selbst Hand anlegen und dabei die unterschiedlichen Verarbeitungseigenschaften unserer Farben am eigenen Leibe erfahren – ganz getreu dem Caparol Motto „Qualität erleben“. Ich muss zugeben, ich war tatsächlich erstaunt, wie viel ergiebiger beispielsweise ein Premium-Produkt wie Indeko-Plus im Gegensatz zu einer Einstiegsqualität ist. Auch das Streichen mit der Rolle geht mit höherpreisigen Farben spürbar leichtgängiger von der Hand als mit preiswerteren Produkten.

Darüber hinaus wurden uns viele praktische Tipps mit auf den Weg gegeben, die uns das Arbeiten mit Farben in Zukunft sehr erleichtern werden. Ich spreche da insbesondere für die Fraktion der blutigen Anfänger, zu der ich auch mich zähle. Für uns stellte es im Praxisteil bereits ein Erfolgserlebnis dar, unter Einsatz höchster Konzentration eine halbwegs gerade Linie an die Wand zu bringen:3

Im Gegensatz dazu, hier die Arbeit von Paulina aus der Profi-Fraktion:4

Neben der Verarbeitung klassischer Produkte wie Innenwand- und Fassadenfarben, lernten wir auch, und da wurde es besonders spannend, eine Vielzahl von Kreativtechniken kennen. Besondere Highlights: Metallic-Looks in unterschiedlichsten Variationen, der „Maserboy“, ein pfiffiges kleines Werkzeug, mit dem sich auf Holzlasuren täuschend echte Holzmaserungen nachempfinden la5ssen und natürlich: die Rostoptik mit Kreativ-Kaffee. Um nämlich die für Rost typische Brösel-Haptik zu erzeugen streut man einfach etwas Kaffeepulver auf die vorher angerührte rot-braune Farbmixtur. Dieses handelsübliche Kaffeepulver ließe sich doch prima als „Caparol KreativKaffee“ vermarkten und im Bundle mit der Rostoptik-Farbe verkaufen, so der augenzwinkernde Vorschlag unserer Lehrgangsleiterin.

Nachdem wir also zunächst die jeweilige Technik erklärt bekamen, durfte jeder selbst aktiv werden und kreative Experimente wagen. Es war im Grunde wie früher im Kunstunterricht: während ich noch angestrengt überlegte mit welcher Schraffur-Technik ich denn jetzt die Metallic-Farbe auftragen sollte („Querstreifen, Längsstreifen, oder doch kleine Kreise?“), hatten die ersten bereits kleine Kunstwerke vollendet. Das machte aber nichts, denn im Gegensatz zu früher mussten wir nach 45 Minuten nicht in den Mathe-Unterricht, sondern hatten genug Zeit unsere Ideen umzusetzen und konnten so am Ende alle stolz auf das Vollbrachte sein.

Wie schon beim ersten Teil des Kurses, zog es uns nach getaner Arbeit auch dieses Mal wieder in die hippe Dresdner Neustadt, wo wir gemeinsam bei bestem Sommerwetter den Tag mit gutem Essen und kühlem Bier ausklingen ließen. Cheers! 6