Village Cup 2014: Hacke, Spitze, Tor – DAW vor!

18 übermüdete, aber hochmotivierte Kicker treffen sich Sonntags um 7 Uhr morgens, um den Wertheim Village Cup für die DAW nach Hause zu holen.

Gemeinsam Tore schießen - die zwei Teams der DAW SE
Gemeinsam Tore schießen – die zwei Teams der DAW SE

Alle zwei Wochen trifft sich eine Runde fußballbegeisterter DAW´ler. Mangelnde Kondition und Technik werden durch Motivation und Spaß am Spiel wettgemacht. Nachdem diese Truppe nun schon seit einiger Zeit zusammenspielt, fühlte man sich gewappnet, um die eigenen fußballerischen Kräfte gegenüber der Konkurrenz zu messen. Aus diesem Grund hat man am Wertheim Village Cup auf dem Sportgelände der Eintracht Frankfurt teilgenommen. Mit an Bord waren u.a. die Trainees Samuel, Gabriel und Jan sowie der ehemalige Trainee Lennart.

Gabriel, Jan, Lennart und Samuel
Trainees Gabriel, Jan, Ex-Trainee Lennart und Samuel im DAW Dress (v.l.n.r.)

Zwei Eisen im Feuer: In Gruppe 1 traten wir gegen KFW, Seybert & Rahier sowie der Verkehrsgesellschaft Frankfurt an. Als einziges Unternehmen war die DAW sogar mit zwei Mannschaften vertreten und somit hatten wir gleich zwei Eisen im Feuer. Dank eines nagelneuen DAW Trikotsatzes wurde dieser Anspruch auch optisch hervorragend widergespiegelt.

Warm anziehen: Vor unserer ersten Begegnung gegen die KFW Bank erreichte die Vorfreude ihren Siedepunkt, welche jedoch Minuten später mit einer kalten Dusche  beantwortet wurde. Am Ende hieß es 0:5, ein erster Dämpfer für unser Team.  Jetzt mussten zwei Siege aus den restlichen zwei Partien das Ziel sein. Unser italienischer Startrainer Daniele analysierte Laufwege und Taktik der Gegner. Was sollte also noch schiefgehen?  Im zweiten Spiel benötigte man zwar zunächst ein Gegentor als Wachmacher, doch anschließend drehten wir auf und entschieden das Spiel dank eines Doppelpacks unseres Sturmtanks Arjen für uns.  Nun hieß es „Showdown“. Die letzte Partie sollte über den Einzug in die Hauptrunde entscheiden. Sieg oder Niederlage? Hielten Nerven und Kondition, um die nächste Hürde in Richtung Turniersieg zu nehmen? Die Antwort: Nein. Binnen weniger Minuten stand es bereits 3:0 für unseren Gegner. Nachdem wir uns gefangen hatten, wurde zur Aufholjagd geblasen, doch mehr als 2 Tore sollten uns nicht mehr gelingen. So hieß es am Ende 3:2, was gleichbedeutend war mit der Trostrunde.

Anscheinend hatten die Gegner in der Trostrunde Respekt vor unserem Team, denn im Achtelfinale hatten wir dank des Rückzugs der gegnerischen Mannschaft ein Freilos. So zogen wir überlegen in das Viertelfinale ein. Gegner war das Team von Deublin. Wie bereits im letzten Vorrundenspiel fehlten anfangs Ordnung und Konzentration. Dementsprechend lagen wir schnell 0:2 zurück. Nach diesem Weckruf steigerten wir uns jedoch und so stand es am Ende der Spielzeit 2:2. Es musste also eine Entscheidung im 7-Meterschießen folgen. Die notwendigen drei Schützen waren schnell gefunden und dank einer Parade unseres Torwarts stand es nach 2 Schützen 2:1 für uns. Mit dem letzten Schuss konnten wir also das Spiel für uns entscheiden. Trainee Jan trat zum entscheidenden Elfmeter an, doch der gegnerische Keeper konnte den Schuss parieren. Anschließend kam es, wie es kommen musste: Auch unser nächster Schütze brachte das Runde nicht im Eckigen unter, während der gegnerische Spieler den entscheidenden Elfmeter eiskalt versenkte. Somit wurde unser sonntäglicher Ausflug abrupt gestoppt.

„Da kam dann das Elfmeterschießen. Wir hatten alle die Hosen voll, aber bei mir lief’s ganz flüssig.“ (Frei nach Paul Breitner)

Das Elfmeterschießen
Geht er rein oder nicht? Spannung im Elfmeterschießen

Alle Hoffnungen lagen auf unserem zweiten Team. Hier sorgte die bärenstarke Vorrundenleistung für berechtigte Hoffnung. Nachdem man in der KO-Runde schnell 2:0 führte, verlor man anschließend den Faden und wurde mit dem Ausgleich zum 2:2 bestraft. Auch dieses Mal war uns der Elfmetergott nicht hold und somit musste auch die zweite Mannschaft überraschend die Segel streichen.

Das einzige, was an diesem Sonntag strahlte, waren die neuen weißen Trikots. Aber bekanntlich wurde Rom auch nicht an einem Tag erbaut und so werden wir beim zweiwöchentlichen DAW-Kick weiter an unserer Leistung arbeiten, um beim nächsten Turnier elefantenstark, geschmeidig wie eine Katze und mit dem Biss eines Alligators aufzutreten.

Text von Jan, publiziert im Februar 2014 in der Abteilung Caparol Fassaden- und Dämmtechnik, Standort Ober-Ramstadt

Advertisements