Alpina Holzschutz – von der Idee bis ins Regal

Meine dritte Trainee-Station verbrachte ich bei Alpina im Produktmanagement für Lacke und Lasuren. Sie befanden sich gerade in einer besonders heißen Phase: Der Markteinführung des neuen Alpina Holzschutz-Sortiments, das Lasuren, Öle und Wetterschutzfarben für Hölzer im Außenbereich umfasst.
Ein spannendes Projekt, das schon durch so einige Trainees in der Vergangenheit unterstützt wurde. Denn man führt nicht mal ebenso ein neues Sortiment ein. Nein, das Projekt startete schon vor ca. 2 Jahren mit Markt-/ und Wettbewerbsanalysen, Produkttests des Wettbewerbs, Marktforschungen, ersten Konzeptvorschlägen, weiteren Marktforschungen usw. – jede Menge Schritte bevor das Produkt letztendlich in der Dose landet und so im Regal steht wie heute.

Als ich zum Team dazu stieß war auf den ersten Blick bereits alles erledigt: Die Produkte waren rezeptiert, Farbtöne ausgewählt, Dosen und der Regalaufbau designt – fehlte „nur“ noch der Roll-Out. Das war natürlich weit gefehlt, denn es waren noch jede Menge Feinheiten zu beachten: Zwar waren die Etiketten designt, aber die technischen Produkttexte mussten noch angepasst, die Endverbraucherbroschüre fertiggestellt, die Lieferanten für den Regalaufbau ausgewählt, der Vertrieb umfassend über das neue Sortiment informiert werden u.v.m.

Bild 1

Das Alpina Holzschutz-Regal

Letzteres wurde zu meinem Projekt: Ich stellte einen Vertriebsinformations-Ordner mit umfangreichen Schulungsunterlagen zum Thema Alpina Holzschutz zusammen, erstellte einen Vertriebskoffer, der Musterdosen sowie echte Aufstrichmuster der Produkte auf Holz enthielt und arbeitete eine Schulungspräsentation aus. Diese wurde dann auf den Bezirksleitertagungen quer durch Deutschland gehalten – an einer davon durfte auch ich mit schulen.

                  Das Ergebnis Der Holzschutz Vertriebsinformationsordner und Koffer

Zusätzlich steuerte ich noch die Transporttests von drei verschiedenen Displaytypen, denn im Frühjahr sollten die Märkte mit Aktionsdisplays der Lacke & Lasuren-Sortimente (kleine Pappregale auf ¼ Palette wie man sie aus dem Supermarkt mit Schokolade o.ä. kennt) beliefert werden. Da die Displays voll bestückt in die Märkte geliefert werden, muss sichergestellt sein, dass die Pappkonstruktion während des Transports standhält. Die Kommunikation mit den Lieferanten, den Transport nach Ober-Ramstadt sowie den Transporttest zwischen den Werken der DAW zu koordinieren lagen in meiner Obhut. Basierend auf den Ergebnissen wurde schließlich das stabilste Design ausgewählt und weiterentwickelt.

                                                                   Displaytests

Nebenbei unterstützte ich im Tagesgeschäft und bei der Vorbereitung einer Messe, die ich auch besuchen durfte, bereitete die Präsentation des Holzschutz-Sortiments auf der Alpina Website vor und begleitete einen Tag lang einen Außendienstmitarbeiter in verschiedene Märkte. Durch die vielfältigen Aufgaben erkannte ich schnell was für eine wichtige Schnittstelle das Produktmanagement bildet und was für ein Koordinationstalent dafür gefragt ist. Man entwickelt jede Menge Ideen, prüft diese auf Umsetzbarkeit, löst Probleme und steht dabei im ständigen Austausch mit Forschung & Entwicklung, Logistik, Vertrieb, Einkauf, Lieferanten und Marketing Agenturen. Um hilfreiche Schulungsunterlagen zu entwickeln, habe ich mich intensiv in das neue Produktsortiment eingearbeitet und mir dabei jede Menge technisches Wissen über den Holzschutz angeeignet. Dies rechnet sich jetzt, denn ein paar Monate später wurde eine Stelle im Team frei. Eine tolle Chance für mich! – So konnte ich direkt im Anschluss an mein Traineeprogramm meine neue Stelle im Alpina Produktmanagement antreten.

 

– Beitrag von Iris

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Bella Italia

Eine Traineestation im Ausland war für mich eines der Highlights des Trainee Programms der DAW. Stellte sich nur die Frage wohin, wobei hier schon nach nur kurzer Überlegung klar war: die DAW Italia in Vermezzo sollte es werden.

Werk Italien

Der Kontakt war dann auch sehr schnell hergestellt und ich kommunizierte ab dem Moment regelmäßig mit Italien, um alle Formalitäten zu klären. Die Assistentin der Geschäftsleitung war diesbezüglich eine sehr große Hilfe. Sie organisierte nicht nur die Unterkunft, sondern auch meine Ankunft in Italien.

Die Sprache ist natürlich sofort ein Thema gewesen. Da vor Ort nur wenig Englisch und Deutsch gesprochen wird, war die Überlegung, ob ich mich dort mit meinen Grundkenntnissen zurechtfinden würde nicht ganz unberechtigt. Während die DAW mich mit einem sehr guten Sprachkurs unterstützt hat, wurde fleißig in Eigenregie auf dem Sofa geübt.

Vor Ort stellte ich fest, dass ich noch auf eine zusätzliche Hilfe zählen konnte: die Kollegen in Italien. Deren Herzlichkeit und Freundlichkeit sind der Hauptgrund für meine Fortschritte in Italienisch und warum ich mich vor Ort so wohl gefühlt habe.

Die mir zugeteilten Aufgaben erwiesen sich ebenfalls als sehr spannend. Das Thema im Bereich „Einkauf“ ermöglichte es mir mit fast allen Abteilungen der DAW Italia in Kontakt zu treten und Einblicke in deren Tagesgeschäft und Prozesse zu bekommen.

So konnte ich hautnah eine sehr offene und kommunikative Arbeitsweise kennenlernen. Aufgrund der kleineren Standortgröße waren die Kommunikationswege zudem meist sehr direkt.

Diese Offenheit konnte ich auch außerhalb der Arbeit kennenlernen. Die italienische Kultur hautnah kennenzulernen war außerordentlich spannend und kalorienreich. Neben den fantastischen kleinen Restaurants und Kaffee mit herrlichem Gebäck, waren die Wochenendtrips in die Umgebung der perfekte Ausgleich zum Arbeitsalltag.

Mit Tipps und Hinweisen von den Arbeitskollegen, habe ich so große wie auch kleine Städte rund um Mailand kennengelernt und die Schönheit  Italiens bewundert. Die Klassiker wie Verona, Turin oder Venedig durften trotz der Entfernung natürlich auch nicht fehlen.

Ob nun im Rahmen meiner Aufgaben vor Ort, der alltäglichen geselligen Mittagspausen oder auch auf privater Ebene, war die Aufgeschlossenheit der Kollegen der Grund warum ich die DAW Italia sehr zu schätzen gelernt habe und jederzeit mit einem Lächeln wieder dort arbeiten würde.

 

– Beitrag von Lisa

Trainee-Station Tschechien: Dobrý den Praha!

Ins Ausland gehen – das war für mich ein zentraler Vorteil des International Management Trainee Programms der DAW. Ich hatte bereits internationale Erfahrungen gesammelt, aber noch nie die Möglichkeit in einer solchen Tiefe einzusteigen. Diese bekam ich in meiner dritten Station als ich für 5 Monate in der Cesky Caparol in Tschechien arbeitete. Tschechien ist Teil eines Clusters zusammen mit der Slowakei und Ungarn, dessen Zentrale in Prag sitzt. Dort ging es für mich in den spannenden Bereich des Marketing und Produktmanagements, geleitet von einem ehemaligen Trainee und nun Marketing Director des Clusters. Als Trainee-Kollegen kennt man sich, duzt sich auf Anhieb und tauscht gerne Erfahrungen aus – beste Voraussetzungen für einen guten Auslandsaufenthalt. Nicht nur mein Chef, auch meine Projektpartnerin war eine ehemalige Trainee, die ein Jahr vor mir angefangen hatte und im Anschluss an das Programm Assistenz des Regionalleiters für gesamt Osteuropa mit Sitz in Berlin wurde.

Standort

Caparol wird auch in Tschechien gestrichen.

Projekt

Unser gemeinsames Projekt zielte auf die Herausforderung ab, wie eine Qualitätsmarke wie Caparol in Ländern mit geringerer Kaufkraft platziert werden kann. Hierfür führten wir Produktportfolioanalysen in verschiedenen Produktbereich wie Innenfarben, Putze und Lasuren für alle drei Länder Tschechien, Slowakei und Ungarn durch. Dafür bekamen wir den Freiraum das Projekt nach unseren Ideen aufzusetzen und durchzuführen. Unterstütz wurden wir hierbei durch einen Lenkungskreis bestehend aus Top-Management – ein schöner Beweis dafür, dass unser Projekt für die Region von hoher Relevanz war.

Team

Produkttests mit dem Projektteam und Techniker-Kollegen aus Tschechien, Slowakei und Ungarn.

Arbeitsalltag

Die Zusammenarbeit im Cluster wurde mehrsprachig gelebt. In Prag konnte ein Teil der Belegschaft Deutsch aber kein English, ein weiterer Teil English aber kein Deutsch und einige nur die Landessprache. Hinzu kommen zwei weitere Cluster-Länder mit Sprachunterschieden. Kommunikation und Meetings waren daher von Übersetzung geprägt, was seine ganz eigenen Tücken mit sich brachte und für mich und meine jetzige Arbeitsweise sehr lehrreich war. Verglichen mit der Größe des Unternehmenssitzes in Ober-Ramstadt, war das Team am Standort Prag klein und ich selbst somit näher an allen Schnittstellen. Probleme wurden ohne lange Wege über der Bildschirmkante schnell gelöst.

Durch die länderübergreifende Projektarbeit reichte eine kurze Abstimmung in der Kaffeeküche jedoch nicht bei allen Fragen und entsprechend waren auch Dienstreisen nach Bratislava und Budapest zu den Kollegen vor Ort an der Tagesordnung. Eine besondere „Dienstreise“ war das jährlich stattfindende Volleyball-Turnier der Osteuropa-Region. 120 Kunden und Kollegen aus neun Ländern reisten an, um zwei Tage Volleyball zu spielen, abends miteinander zu feiern und die Gemeinschaft zu stärken. Für mich waren diese Tage eine fantastische Möglichkeit die Kollegen und Kunden anderer Länder kennenzulernen und mein Netzwerk auch für zukünftige Aufgaben zu erweitern.

Volleyballturnier

Team Lettland wärmt sich vor dem Halbfinale des Volleyball-Turniers auf.

Leben in Prag

Prag ist eine lebenswerte Stadt, die ich ins Herz geschlossen habe. Man kann den Touristenmassen in der Altstadt aus dem Weg gehen und trotzdem in der Innenstadt wohnen. Die wenigen Worte Tschechisch, die ich gelernt habe, habe ich vor Ort nicht dringend gebraucht. Im Vorfeld zu meinem Aufenthalt kümmerte ich mich selbstständig um meine Unterkunft, weil ich die Zeit gerne in einer WG verbringen wollte. Auf diese Wiese sowie durch Sport und Hobbies habe ich viele tolle Menschen kennengelernt. Neben der immensen Menge an Kneipen mit günstigem Bier, gibt es in Prag überraschenderweise auch eine sehr hohe Dichte an vegetarischen und veganen Restaurants. Das Stadtbild wird geprägt von wunderschönen, alten Gebäuden und vielen hügeligen Parks mit besten Sonnenuntergangsaussichten.

Sonnenuntergang

Blick auf die Altstadt vom Letna Park mit Sonnenuntergang hinter der Burg.

Ahoj!

Die Möglichkeit ins Ausland zu gehen ist ein großer Vorteil des Trainee-Programms. Man lernt viel über kulturelle Unterschiede, gegenseitiges Verständnis und gewinnt neue Perspektiven auf die Arbeit im Hauptsitz. Das Projekt vor Ort war eine tolle Herausforderung und ein großer Erfolg. Mit dieser Erfahrung und den vielen neuen, methodischen Kenntnissen in der Tasche bin ich für die nächsten Projekte und Schritte bestens vorbereitet. Und nebenbei habe ich ein spannendes Land und dessen Menschen kennen und schätzen gelernt. Unbezahlbar.

– Beitrag von Louise

Laipni lūdzam Latvijā!

Im Sommer 2018 habe ich für 4 Monate meine Auslandsstation in Riga absolviert. Ich konnte viele Eindrücke sammeln, habe viel erlebt und einiges gelernt. Grund genug um euch von meiner Reise zu berichten.

Mein Start in Riga

Zu Beginn eine kurze Frage: Was wissen wir denn eigentlich über Lettland? Ich für meinen Teil wusste nicht viel. Ja, es gehört zu Baltikum und es hat den Euro. Besonders die letzte Information ist sehr interessant, denn ich habe während meiner Zeit in Lettland mehrfach die Frage von Freunden gestellt bekommen: „Hat Lettland eigentlich schon den Euro?“ – Ja hat es ;). Riga ist die größte Stadt in Lettland und das gesamte Land kleiner als Bayern. Ansonsten liegt es zwischen vielen anderen Ländern, was mir in den kommenden Wochen und Monaten viel Freude bereiten wird. Doch dazu später mehr.

Mit etwas Verspätung landete ich am späten Freitagabend in Riga und wurde von meiner Chefin freundlich in Empfang genommen. Gemeinsam fuhren wir in meine neue Wohnung in Riga und verabredeten und für den kommenden Montag zur gemeinsamen Fahrt in die Firma.

Der Hauptsitz der lettischen Tochterfirma liegt nämlich nicht mehr in Riga, sondern in Salaspils. Salaspils (zu Deutsch: Kirchholm) ist eine 18 Kilometer südöstlich von Riga gelegene Stadt.

So hatte ich das Wochenende erst einmal Zeit um die Stadt etwas besser kennenzulernen. Ich zog am folgenden Samstag direkt los um Riga zu erkunden und habe festgestellt, mir gefällt die Stadt wirklich gut. Ein sehr gut ausgebautes Busnetz, alles fußläufig zu erreichen, eine tolle Architektur und die Geschäfte haben 7 Tage die Woche geöffnet. So konnte ich mir einen ersten Eindruck verschaffen und mich auf meinen ersten Arbeitstag vorbereiten.

Bild 4Pünktlich am Montagmorgen holte mich meine Chefin zu Hause ab und wir fuhren gemeinsam nach Salaspils. An meinem ersten Tag im neuen Standort bekam ich eine kleine Rundführung durch das Gebäude, durfte gemeinsam mit der Werksleitung die Produktionsstätte besichtigen und wurde direkt in mein neues Projekt eingewiesen. Damit ging es auch schon gleich los, denn rund eine Woche später stand ein wichtiges Meeting an, bei dem alle Vertreter aus dem Baltikum anwesend waren. Auch die Kollegen waren alle sehr nett und gleich lernte ich, multikulti ist die Tagesordnung. Während die einen Lettisch miteinander sprechen, nutzen andere Russisch oder Englisch. Deutsch gehört ebenso zu Tagesordnung, was für ein Mix aus Kulturen. Ich blieb während meiner 4 Monate in Lettland bei Deutsch und Englisch, denn immer wieder hörte ich – und stellte auch fest, dass Lettisch eine sehr schwierige Sprache ist, aber einzelne Wörter nahm ich zum Ende meiner Reise dann doch mit. Somit wurde auch der Ticketkauf für den Bus oder für den Zug immer zu einem kleinen Abenteuer denn Englisch ist zwar bei der jungen Generation durchaus gängig, aber leider nicht bei den älteren Generationen.

Ein untypischer baltischer Sommer

Während der folgenden Wochen und Monate lernte ich das Land, die Menschen und auch den Markt immer besser kennen. Es ist doch immer wieder erstaunlich welche Unterschiede es gibt und so konnte ich viel Neues für meinen Alltag in Deutschland mitnehmen. Zum Beispiel vertreiben wir in Deutschland Caparol beim Profihändler und Alpina im Baumarkt. In Lettland hingegen gibt es extra Caparol-Shops und im Baumarkt wird Alpina, direkt neben Caparol und anderen Marken vertrieben. Da habe ich erst einmal nicht schlecht gestaunt als ich einen der größten Kunden von der DAW im Baltikum kennenlernte.

Auch mein Projekt wuchs stetig und Bild 5entwickelt sich weiter. Die Kollegen lernte ich immer besser kennen und es kamen stetig Neue dazu. Man kann Lettland nicht nur für sich betrachten, sondern muss das gesamte Baltikum sehen. So kommt es auch, dass ich ein zweites Projekt anvertraut bekam bei welchem ich im regen Kontakt zu Kollegen aus Estland stand. Da blieb natürlich auch die eine oder andere Geschäftsreise nach Estland nicht aus. So besuchte ich während meiner Zeit des Öfteren Tallinn und war wirklich begeistert von der Stadt, dazu sind die Esten auch tolle Gastgeber.

Auch fand während meiner Zeit in Lettland die Feier zum 20-jährigen Jubiläum von Caparol im Baltikum statt. Auch hier spürte man wieder den tollen Zusammenhalt unter den Kollegen und die starke Gemeinschaft, mein Glück, dass ich dabei sein durfte.

Caparol Center MinskWeiter hatte ich die Möglichkeit in Minsk in Belarus das Caparol Center zu besuchen. Eine wirklich tolle Ausstellung in welcher der Kunde die einzelnen Produkte anhand großer Musterfläche betrachten und so die perfekte Lösung für sich auswählen kann. Eine wirklich tolle Idee! Auch so konnte ich wieder einiges für mein Projekt mitnehmen und nicht unerwähnt soll die wunderbare Gastfreundschaft der Kollegen vor Ort bleiben. Ich hatte wirklich ein Glück so viele tolle Menschen kennenzulernen und so viele verschiedene Eindrücke sammeln zu können.

Meine Projekte konnte ich leider Aufgrund der begrenzten Zeit vor Ort nicht abschließen, aber ich konnte eine wichtige Basis schaffen. Ich habe einiges im Bereich des Projektmanagements und von den Kollegen vor Ort gelernt. Ich bin gespannt wie sich die Projekte in den folgenden Monaten weiterentwickeln werden.

Bild 6Insgesamt konnte ich während meiner 4 Monate einige tolle Highlights verbuchen. Ich erlebte die Mittsommernacht, Lettland feierte sein 100-jähriges Jubiläum, es fanden sehr viele weitere tolle Veranstaltungen statt und der Papst war auch zu Besuch. Nicht zu vergessen, es war warm, unfassbar warm. Immer wieder hörte ich den Satz „Es ist wirklich ein ganz untypischer baltischer Sommer.“ Riga ist wirklich eine wunderschöne Stadt, die viel zu bieten hat. Die Architektur ist toll, besonders die vielen Jugendstilfassaden überall in der Stadt, die mir das Herz aufgehen ließen. Immer wenn ich durch die Straßen der Altstadt schlenderte, entdeckte ich etwas was ich noch nicht gesehen hatte. Also für den der noch nicht da war, Riga und auch die anderen Hauptstädte des Baltikums sind einen Besuch wert.

Mein Blick zurück

Meine 4 Monate in Lettland waren definitiv eine Erfahrung fürs Leben und sehr abwechslungsreich. Ich konnte viel über Lettland und die verschiedenen Nachbarländer, die Arbeit vor Ort wie auch über mich lernen. Ich wurde mit wichtigen Aufgaben betraut. Es hat mich gefreut, dass mir so viel Vertrauen entgegen gebracht wurde, wodurch ich an meinen Aufgaben wachsen konnte und dies auch sicherlich noch in Zukunft anwenden kann.

Privat hatte ich zudem vielen Möglichkeiten einige Länder zu erkunden. Ob nun Estland, Litauen, Russland oder auch Belarus, wenn man doch schon einmal in der Nähe wohnt, sollte man einen Blick wagen. Besonders Russland und Belarus haben mich positiv überrascht und kann ich nur jedem empfehlen.

Zusammenfassend war es einfach eine tolle Zeit, ob beruflich oder privat. Absolut empfehlenswert 🙂

Paldies!

– Beitrag von Jessica

Interner Innovationswettbewerb

Anfang Juli erreichte die Nachwuchskräfte der DAW eine Mail unseres CEO’s, Dr. Ralf Murjahn. Es handelte sich um eine Einladung zu einem internen Innovationswettbewerb, welcher an eine Gründershow im Deutschen TV angelehnt ist. Der Wettbewerb entstand aus dem Wunsch von Ralf Murjahn, die Nachwuchskräfte kennenzulernen und diesen eine Möglichkeit zu geben, sich außerhalb ihres Arbeitsalltags zu präsentieren.

Die Teilnehmer und Juroren

Diejenigen, die Lust hatten an dem Format teilzunehmen, wurden in Gruppen eingeteilt und hatten anschließend ca. 10 Wochen Zeit, im Team eine innovative und kreative Idee zu entwickeln. Der Rahmen war sehr breit: von einer Prozessoptimierung bis hin zu einem neuen Produkt durfte es alles sein. An dieser Stelle möchte ich anmerken, dass wir (aktive und ehemalige) Trainees, äußerst gut vertreten waren: 10 der ca. 30 Teilnehmer sind oder waren International Management Trainees.

Die bunt gemischten Teams machten sich an die Arbeit. In meinem Team waren verschiedenste Abteilungen vertreten: Forschung & Entwicklung, Supply Chain, Unternehmenskommunikation, Produktmanagement, IT und ich als Trainee. An Ideen mangelte es uns nicht, allerdings stellte es sich als herausfordernd heraus, uns auf eine Idee zu fokussieren, die wir weiter verfolgen und der Jury vorstellen wollten.

Als diese Herausforderung gemeistert war, stürzten wir uns in die inhaltliche Vorbereitung. Prototypen wurden erstellt, Vermarktungskonzepte und Businesspläne aufgestellt, die Präsentation geplant, die Planung über den Haufen geworfen und wieder neu geplant. Das Ergebnis der harten Arbeit wurde am 15. Oktober der Jury, bestehend aus unserem CEO, CIO, Innovationsmanager, Head of Corporate Development, unserer Personalleiterin und dem Vertriebsleiter von Caparol, vorgestellt.

Auch wenn wir aufgrund der Neuheit des Formats nicht so recht wussten, worauf wir uns einlassen, sei gesagt: Die Arbeit hat sich gelohnt. Es war ein spannender Nachmittag mit vier tollen Ideen und Konzepten! Für die meisten Teams ist die Arbeit noch nicht vorbei. Die Teams lösten so viel Begeisterung bei den Juroren und Zuschauern aus, dass bereits Folgetermine und Pläne zur Umsetzung gemacht wurden.

Die Award-Sieger

Das Siegerteam, zu dem ich mich zählen darf, erhielt zudem den offiziellen Auftrag die Idee weiterzuentwickeln und diese nächstes Jahr der DAW Geschäftsleitung vorzustellen. Im Anschluss an die Vorstellung dürfen wir dann – als Preis für unseren Sieg – gemeinsam mit der DAW Geschäftsleitung auf dem DAW-eigenen Weingut an einem Kochevent teilnehmen. Die Arbeit geht also weiter. Ich bin schon gespannt und werde euch auf dem Laufenden halten.

 

– Blogbeitrag von Amelie

Trainee Tagung und Grillabend 2018

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Einmal jährlich findet die Trainee Tagung statt, an der sich aktive und einige ehemalige Trainees mit der Personalabteilung und evtl. anderen geladenen Gästen über aktuelle Themen im Rahmen des Traineeprogramms und dessen weitere Entwicklung austauschen. So auch wieder dieses Jahr im September.

Die Organisation ist Aufgabe von zwei Trainees, die aktuelle Themen sammeln und das Rahmenprogramm gestalten. Um die Veranstaltung für alle relevant zu halten, wurde der Tag in diesem Jahr in zwei Teile aufgesplittet: Am Vormittag tagten nur die aktiven Trainees und diskutierten sämtliche Anliegen bezüglich des laufenden Traineeprogramms. Für den Nachmittag schlossen sich einige der ehemaligen Trainees an, um gemeinsam die weitere strategische Ausrichtung und Weiterbildungsmöglichkeiten zu besprechen sowie wertvollen Input aus ihrer eigenen Trainee-Erfahrung zu geben.

Es wurde intensiv diskutiert, einige neue Ideen gesammelt und dadurch Aufgaben bestimmt, die nun in den nächsten Monaten bis zur nächsten Trainee-Tagung bearbeitet werden sollen. So haben wir auch festgestellt, dass das Trainee Programm im nächsten Jahr bereits 10 Jahre alt wird. Ein guter Anlass, um sich etwas Besonderes für die nächste Tagung zu überlegen. Damit werden sich nun die nächsten Monate vier Trainees beschäftigen.

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Ein wichtiger Aspekt der Tagung soll jedoch auch sein, das Trainee-Netzwerk weiterhin zu stärken. Schließlich reisten vier Trainees extra von ihren Auslandsstationen an, um dabei zu sein. Damit man sich in gemütlicher Runde über die vergangenen Monate austauschen konnte (auch unabhängig vom Traineeprogramm), schloss der Tag daher mit einem Grillabend in Pfungstadt ab.

Wir hatten absolutes Glück mit dem Wetter und konnten die letzten Sommertage unter freiem Himmel genießen. Außerdem packte wirklich jeder mit an, um einen schönen und gelungenen Abend zu gestalten – sei es durch den Beitrag von Salaten und Kuchen, das Befeuern des Grills oder die Unterstützung beim anschließenden Aufräumen. Besonders schön war, dass sogar ein paar Trainees der „älteren Generation“ der Einladung folgten, um die „neuen Gesichter“ kennenzulernen bzw. alte Kollegen wiederzusehen. Alles in allem ein sehr schöner Abschluss, der Lust auf weitere Trainee-Events gemacht hat.

 

Trainees @ 1st DAW Innovation Camp

12. – 14. Juni 2018: 15 Mitarbeiter der DAW aus 6 Ländern, verschiedensten Unternehmensbereichen und mit unterschiedlichen Hintergründen versammeln sich auf dem Gutshof der Inhaberfamilie in Forst, einem 800-Seelen-Örtchen in der Pfalz.

Gruppenbild

Teilnehmer des 1. DAW Innovation Camps

Trainees

Die aktiven Trainees waren auch vertreten: Jan-Philipp und Amelie

Warum? Das erste Innovation Camp der DAW findet statt. Nun mag sich der Ein oder Andere fragen, was ein Innovation Camp ist. Die Antwort ist recht einfach: Das Konzept umfasst ein mehrtägiges Event, bei dem Mitarbeiter und mitunter sogar externe Experten sich abseits vom Arbeitsalltag Gedanken zu einem für die DAW strategisch wichtigem Thema machen. Das diesjährige Thema lautete „Prefabrication“ – Vorfertigung.

Mood Board

Mood-Board der Teilnehmer: Was bedeutet Prefabrication für uns?

Im Rahmen meiner ersten Traineestation im Corporate Development hatte ich bereits erste Berührungspunkte mit dem Thema Prefabrication und war nun gespannt, was das Innovation Camp für uns Teilnehmer bereithielt. Ich freute mich auf jeden Fall riesig in einer kleinen, motivierten Gruppe, intensiv über mehrere Tage an einem Thema zu arbeiten. Und dass ich die Möglichkeit hierzu bereits nach einem halben Jahr bei der DAW bekam, war umso aufregender.

Wir trafen uns gegen Mittag und nach einer kleinen Stärkung ging es direkt mit dem fachlichen Input los. Wir erfuhren ob/ in welchem Maße die DAW schon auf dem Prefab-Markt aktiv ist und ein Mitarbeiter des Frauenhofer Instituts teilte den aktuellen Stand der Technik, verschiedene Projekte und die derzeitigen Anforderungen des Markts mit uns. Anschließend begannen wir in Gruppen nach der Design Thinking Methode den Input zu verarbeiten und zu clustern.

Wir ließen den Abend mit einem kulinarischen Event ausklingen – unter Anleitung eines Kochs zauberten wir ein köstliches 4-Gänge Menü. Dies war eine tolle Gelegenheit die Kollegen in einem lockeren Umfeld etwas näher kennen zulernen.

Weiter ging es am zweiten Tag mit Gruppenarbeiten. Wir designten potenzielle Anwendungsbereiche und Nutzer der DAW. Jeder Teilnehmer konnte sich dann entscheiden für welchen Nutzer er eine Marktidee entwickeln möchte und in Kleingruppen ging es an die Konzeption und den Bau eines Prototyps.

Gruppenarbeit

Abends wartete ein leckeres BBQ auf der Terrasse des Gutshofs auf uns.

Der dritte und letzte Tag diente der Finalisierung unserer Prototypen, die wir anschließend der Gruppe vorstellten.

Präsentation

Abschließend lässt sich sagen, dass es 3 sehr intensive und anstrengende Tage waren, die aber gleichzeitig viel Spaß gemacht haben. Denn auch wenn wir zwischendurch nicht mehr daran glaubten, so waren wir letztendlich stolz auf unsere Prototypen und sind uns sicher, dass die ein oder andere Idee durchaus Umsetzungspotenzial hat!

–  Beitrag von Amelie